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	<title>Fachpraktiker - Budget Kompetenz</title>
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	<description>Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung</description>
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	<title>Fachpraktiker - Budget Kompetenz</title>
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		<title>Das erste Budget für Ausbildung bei der Hamburger Hochbahn &#8211; und die zweite Ausbildung für Melvin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 08:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als autistischer Mensch beeindruckt Melvin mit seinem beruflichen Weg: Er hat sich für die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb entschieden und damit einen Kindheitstraum verwirklicht. &#160;Zwar hat er bereits eine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:700"><strong>Als autistischer Mensch beeindruckt Melvin mit seinem beruflichen Weg: Er hat sich für die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb entschieden und damit einen Kindheitstraum verwirklicht. &nbsp;Zwar hat er bereits eine erste Ausbildung zum Fachlageristen absolviert und war eine Zeit lang mit <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/faq/" title="Fragen und Antworten zum Budget für Arbeit">einem Budget für Arbeit</a> in einem Lager beschäftigt. Sein Ziel, bei einem Verkehrsbetrieb zu arbeiten, hat er aber nie aus den Augen verloren.</strong> Und so durchläuft er nun eine geförderte zweite Ausbildung bei der Hamburger Hochbahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bewerbungsverfahren <a href="https://www.hochbahn.de/de" title="beim Verkehrsunternehmen Hamburger Hochbahn AG">beim Verkehrsunternehmen Hamburger Hochbahn AG</a> durchlief Melvin eigeninitiativ. Auch seinen Antrag <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/faq/" title="Fragen und Antworten zum Budget für Ausbildung">für das Budget für Ausbildung</a> stellte er selbst beim Kostenträger für Eingliederungshilfe in Winsen (Luhe), Landkreis Harburg. Er suchte schließlich den Kontakt <a href="https://www.elbe-werkstaetten.de/" title="zu den Elbe Werkstätten">zu den Elbe Werkstätten</a>, die seitdem das Budget für Ausbildung von Melvin begleiten. Dort lernte er auch die Inklusionsbegleiterin Karina Isenbeck kennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Netzwerkaufbau in der Begleitung des Budgets für Ausbildung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Karina Isenbeck sammelte während der Begleitung des Budgets für Ausbildung viel Erfahrung: Sie lernte den Ausbildungsberuf Fachkraft im Fahrbetrieb kennen, den Hamburger Verkehrsbetrieb Hochbahn und den Auszubildenden umfassend kennen. Da die dreijährige Ausbildung für sie Neuland war, baute sie aktiv ein Netzwerk auf, um ihre Kenntnisse über den Beruf und die Möglichkeiten in der Ausbildung von Menschen mit Behinderung zu erweitern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hilfreich war der Austausch <a href="https://www.bbw-hamburg.de/startseite/" title="mit dem Berufsbildungswerk Hamburg">mit dem Berufsbildungswerk Hamburg</a>, das den Ausbildungsgang bereits berufsbegleitend fördert und Praxiswissen zur Beantragung von Nachteilsausgleichen beisteuern konnte, sowie die Kooperation mit dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB), das eng mit Berufsschulen zusammenarbeitet und auf die Förderung spezieller Bedarfe spezialisiert ist. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/08/Karina_Isenbeck-768x1024.jpg" alt="Eine Frau in einem blau-grauen Pullover steht vor einer Pinnwand. Auf der Pinnwand ist zu lesen: elbe arbeit inklusiv" class="wp-image-2898" style="aspect-ratio:0.7534374664684151;width:523px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/08/Karina_Isenbeck-768x1024.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/08/Karina_Isenbeck-225x300.jpg 225w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/08/Karina_Isenbeck-1152x1536.jpg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/08/Karina_Isenbeck-1536x2048.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/08/Karina_Isenbeck-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Karina Isenbeck ist Inklusionsbegleiterin und unterstützt Melvin während seiner Ausbildung.</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Unterstützungsmaßnahmen und Ergebnisse</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den gewonnenen Erkenntnissen konnte die Inklusionsbegleiterin den Auszubildenden gezielt unterstützen und gemeinsam mit der Bildungsgangleitung sowie dem sozialpädagogischen Dienst der Berufsschule praxisnahe Lösungen für seine Alltagsherausforderungen entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Nachteilsausgleiche zum Lernen bei lauten oder unruhigen Unterrichtssituationen. Klassenarbeiten und Prüfungen darf Melvin in einem separaten, ruhigen Raum schreiben, wo er konzentrierter arbeiten kann. Zusätzlich steht bei Bedarf eine Strukturierungshilfe für Zeitmanagement und die Organisation von Pausen zur Verfügung. Die Praxis zeigte außerdem, dass digitales Lernen für Melvin mehr Wirkung zeigt als Arbeiten auf Papier.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Selbstständiger Einsatz im Fahrbetrieb</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Arbeitsalltag hat sich Melvin mit seinen Stärken bewährt: Die ersten anderthalb Jahre begleitete er Lehrfahrer*innen auf den Routen, er absolvierte Praktika in der Leitstelle und lernte den Betriebsalltag kennen. Nach Erwerb des Busführerscheins fuhr er zunächst weiterhin gemeinsam mit Kolleg*innen und meisterte die hohen Anforderungen der täglichen Reizdichte souverän. Mittlerweile fährt er allein und wird regelmäßig auf den Routen eingesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltige Unterstützung für eine gelungene Ausbildung – Abschluss in Sicht</strong> </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Karina Isenbeck berichtet begeistert von dem Fortschritt des Auszubildenden mit Autismus zur Fachkraft im Fahrbetrieb und hebt seinen großen persönlichen Erfolg hervor. Sie unterstützt ihn weiterhin bei Fragen und fördert gezielt seine Problemlösungskompetenz. Der Betrieb bezieht alle zuständigen Stellen ein, sorgt für transparente Abläufe im Ausbildungsprozess und zeigt, wie gelebte Inklusion im öffentlichen Nahverkehr und qualifizierte Berufsausbildung für Menschen mit Behinderung aussehen kann. Der Abschuss der dreijährigen Ausbildung steht im kommenden Jahr bevor – ein großer Erfolg für Melvin, die Hochbahn und die Inklusionsbegleitung.</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fur-ausbildung-hochbahn/">Das erste Budget für Ausbildung bei der Hamburger Hochbahn – und die zweite Ausbildung für Melvin</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wie man das Vertrauen ins eigene Können stärkt: Lernbegleitung im Budget für Ausbildung</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/lernbegleitung-im-budget-fur-ausbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2020 können Menschen mit Behinderungen und Werkstattberechtigung ein Budget für Ausbildung in Anspruch nehmen. Damit die Ausbildung gelingt, braucht es aber mehr als nur einen finanziellen Anreiz für Unternehmen: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit 2020 können Menschen mit Behinderungen und Werkstattberechtigung ein Budget für Ausbildung in Anspruch nehmen. Damit die Ausbildung gelingt, braucht es aber mehr als nur einen finanziellen Anreiz für Unternehmen: Auch die individuelle Lernbegleitung der auszubildenden Person ist wichtig. Das zeigt das Beispiel von Justin Kremer aus Mönchengladbach. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Justin Kremer ist die Ausbildung zum Fachpraktiker im Verkauf Neuland. Das Elektrofachgeschäft in Mönchengladbach, in dem er seit September 2025 seine Ausbildung absolviert, hatte er zuvor durch ein Praktikum kennengelernt, das er während seiner Zeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) absolvierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Praktikum zum Ausbildungswunsch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hatte Justin gar nicht vor, ein Praktikum machen. Er arbeitete gerne in der WfbM, mochte das Umfeld, das soziale Netz und den Rückzugsort. Als dann der soziale Dienst auf ihn zukam und ihm die Visitenkarte des Betriebs übergab, hat er lange überlegt. Der Gruppenleiter der WfbM unterstützte ihn und organisierte einen Schnuppertag im Betrieb. Justin nutzte diesen Vorstellungstag bewusst: Im Reparaturservice lernte er das Team kennen erhielt einen ersten Einblick in die Aufgaben. „Das war richtig cool“, erinnert er sich heute – und genau das weckte sein Interesse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin erhielt er im Mai 2025 die Zusage für ein zunächst zweiwöchiges Praktikum, in dem er erste Arbeitsaufträge übernahm. So durfte er beispielsweise Laufwerke wechseln – und das klappte sehr gut. Sein Praktikum wurde verlängert. Die Kollegen im Betrieb zeigten großes Interesse, stellten viele Fragen und bezogen Justin aktiv ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin kannte Justin zwar das Eingangsverfahren, die Berufsbildungsmaßnahme und den Arbeitsbereich der WfbM. Erfahrung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hatte er aber noch nicht gesammelt. Als ihm schließlich der Geschäftsführer des Fachhandels den Vorschlag machte, eine Ausbildung im Verkauf zu beginnen, lautete Justins erster Gedanke: „Ich will das nicht machen.“ In der Praxis stellte sich dann aber schnell das Gegenteil heraus. Er merkte, dass er Freude an Kundengesprächen hat und dass es ihm liegt, Menschen zu beraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rehabilitationspädagogische Lernbegleitung: ein Anker im Budget für Ausbildung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Justin Kremer und der Betrieb entschieden sich daher für die Ausbildung Fachpraktiker im Verkauf. Der Weg von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sollte mithilfe der Förderleistung Budget für Ausbildung gezielt unterstützt werden. <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/" title="Budget für Ausbildung">Mit einem Budget für Ausbildung</a> erhält der Azubi die erforderliche Anleitung und Begleitung während der Ausbildung und der Betrieb eine Lohnkostenerstattung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Justin war die Beantragung des Budgets für Ausbildung jedoch eine bewegte Zeit. Er führte viele Gespräche – gemeinsam mit seinem Arbeitgeber und dem Unterstützernetzwerk, das den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt begleitete. Neben organisatorischen Abläufen lernte er auch inhaltlich einiges dazu: „Ich wusste gar nicht, dass die IHK für die Ausbildung so wichtig ist“, so Justin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Schnuppertags am Berufskolleg erhielt er einen ersten Eindruck von seinen zukünftigen Lehrer*innen – das trug dazu bei, seine anfängliche Zurückhaltung gegenüber der Schule abzubauen. Gleichzeitig wünschte er sich während der Ausbildung eine verlässliche Lernbegleitung: „Ich finde es gut, einen Anker während der Ausbildungszeit zu haben und sich gemeinsam den Stoff zu erarbeiten. So kann man auch Lösungen für neue Herausforderungen finden.“ Schlussendlich wurde der Antrag auf ein Budget für Ausbildung bewilligt – inklusive der Unterstützungsleistung Lernbegleitung. Diese wird in Justins Fall von einer externen Lernbegleiterin <a href="https://www.rehadat.de/lexikon/Lex-Rehabilitationspaedagogische-Zusatzqualifikation-fuer-Ausbilderinnen-und-Ausbilder-ReZA/" title="mit rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZA)">mit rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZA)</a> erbracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsames Lernen und Forschen: Methoden finden, die erfolgreich sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis bedeutet das für Justin Kremer seit Ausbildungsbeginn: Einmal pro Woche erhält er Unterstützung zu seinen Lernthemen durch Juliane Lewinski <a href="https://www.bfz-schlicherum.de/" title="vom Berufsförderungszentrum Schlicherum (BFZ)">vom Berufsförderungszentrum Schlicherum (BFZ)</a>. Sie ist seine Lernbegleiterin und verfügt über die oben erwähnte ReZA. Diese ist bei theoriereduzierten Ausbildungsgängen gesetzlich vorgeschrieben: Um den besonderen Bedarfen von Menschen mit Behinderungen bei ihrer Ausbildung gerecht werden zu können, sollen Fachkräfte im Betrieb entsprechend geschult sein. Liegt dieses spezielle Wissen im Ausbildungsbetrieb nicht vor, kann – wie es hier passiert ist – eine externe Fachkraft mit ReZA helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Juliane Lewinski wurde vom Integrationsfachdienst (IFD) für die Ausbildung von Justin ins Boot geholt. Der IFD schätzt die Bedarfe im Rahmen eines Budgets für Ausbildung ein und spricht eine Empfehlung an den Leistungsträger aus: Was braucht es, damit die Ausbildung gelingt? So kam es, dass sich Justin Kremer und Juliane Lewinski zunächst in einem ersten Gespräch persönlich kennenlernten. Die Chemie zwischen Azubi und der Lernbegleiterin stimmte sofort – das ist entscheidend für die Zusammenarbeit, denn Juliane Lewinski ist nah dran an den Themen, die in einer Ausbildung zählen. Sollte die Abstimmung zwischen dem Budgetnehmenden und der Lernbegleitung nicht passen, sieht das Wunsch- und Wahlrecht dennoch eine passende Lösung vor: im Netzwerk wird dann die entsprechende Person einbezogen, damit der Azubi die richtige Unterstützung erhält.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Im Falle von Justin konnten aber Lernbegleitung und Azubi direkt über die Ausbildung sprechen: Was fällt schwer, wo fühlt sich der Azubi sicher, welche Situationen brauchen Übung &#8211; und wie gelingt es, das Gelernte im Betrieb umzusetzen? Für Frau Lewinski steht vor allem das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt. Man merkt es ihr an, dass sie die jungen Menschen gerne fördert. „Lernbegleitung bedeutet für mich, die Auszubildenden dabei zu unterstützen, sich selbst besser kennenzulernen. Es geht um forschen und ausprobieren, welche Methode am besten zu den eigenen, individuellen Bedürfnissen passen“, berichtet die Fachkraft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand beispielsweise nicht gerne liest, kommen Bilder zum Einsatz. „Allerdings werden keine Schablonen genutzt“, so Lewinski. „Die Materialien werden gemeinsam mit dem Azubi erstellt und dann auch gemeinsam getestet, ob sie wirklich helfen.“ So kann Justin Kremer das Erlernte unmittelbar im Betrieb anwenden. Begeistert beschreibt er am Beispiel der Pyrolyse, dem Selbstreinigungssystem im Backofen, wie daraus ein erfolgreich aufgebautes Verkaufsgespräch entsteht. Er mag die Rolle des Problemlösers, mit dem Ziel, am Ende des Gesprächs ein Lächeln beim Kunden zu sehen und im besten Fall auch etwas zu verkaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bilanz nach dem ersten Ausbildungsjahr: Justin fühlt sich gesehen und hat Pläne für die Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Lernbegleiterin findet sowohl der Azubi als auch der Betrieb eine Ansprechperson, die während der Ausbildung mit einer Perspektive von außen unterstützt. Frau Lewinski telefoniert jede Woche mit dem Ausbilder, um den Betrieb zu sensibilisieren und so Überforderungen früh sichtbar zu machen, die im Arbeitsalltag manchmal unbemerkt bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn im Betrieb Redebedarf entsteht, wird gemeinsam vor Ort eine passende Lösung besprochen. „Am Anfang hatte ich große Probleme mit Telefonaten“, berichtet Justin. Ihm fiel es schwer, alle Informationen abzufragen und zu erfassen.“ Gemeinsam mit dem Betrieb wurde deshalb eine Telefonnotiz erarbeitet, die Justin im Telefongespräch die nötige Struktur gibt. Für regelmäßiges Feedback wurden ebenfalls feste Wege gefunden: Ein selbst erstelltes Arbeitsblatt dient als persönliche Rückmeldung – für den Azubi und für die Lernbegleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Vorbereitung auf die Berufsschule ist ein zentraler Teil der Unterstützung: Jede Klassenarbeit wird ernst genommen und besonders vorbereitet. Bei Prüfungsangst ist es zudem möglich, Prüfungssituationen zu simulieren. Psychologisch ausgebildete Kollegen können unterstützen und gemeinsam werden Ursachen ermittelt – damit gewinnen die jungen Menschen Sicherheit und können die Anforderungen in der Berufsschule oder im Betrieb besser bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Jahr Ausbildungszeit zieht Justin Kremer Bilanz: „Irgendetwas muss einen antreiben. Ich bin sehr wissbegierig und der Erfolg in meiner Ausbildung spornt mich an, ich werde gesehen.“ Schon jetzt kann er sich vorstellen, nach Abschluss seiner Fachpraktikerausbildung im Verkauf weiterzulernen und die Vollausbildung zum Verkäufer anzuschließen. Der Mut zu Beginn hat sich bereits gelohnt.</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/lernbegleitung-im-budget-fur-ausbildung/">Wie man das Vertrauen ins eigene Können stärkt: Lernbegleitung im Budget für Ausbildung</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:36:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Krefeld absolviert Florian Schweers eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Einfach war der Weg dorthin nicht immer, und doch sind sich alle Beteiligten einig: Die Hürden zu nehmen hat sich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/">Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-base-background-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>In Krefeld absolviert Florian Schweers eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Einfach war der Weg dorthin nicht immer, und doch sind sich alle Beteiligten einig: Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es läuft super“, berichtet Nathalie Sträter, <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/" title="Fachbereichsleiterin Tagesstruktur und Netzwerke der St. Augustinus Gruppe">Fachbereichsleiterin Tagesstruktur und Netzwerke der St. Augustinus Gruppe</a> über den neuen Azubi im <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/beschaeftigung-beratung-und-begegnung/netzwerke-und-cafes" title="Café Königshof in Krefeld">Café Königshof in Krefeld</a>. Es ist <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/news/ein-ausbildungsplatz-der-mehr-bedeutet" title="das erste Mal, dass im Café Königshof ein Auszubildender mit der Förderung Budget für Ausbildung beschäftigt wird">das erste Mal, dass im Café Königshof ein Auszubildender mit der Förderung Budget für Ausbildung beschäftigt wird</a>. Martin Hanke, Standortleiter des Cafés Königshof, hat das Projekt im Team von Nathalie Sträter übernommen und die Einführung des Modells mit großem Einsatz vorangetrieben.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Vom Budget für Ausbildung erfuhr er erstmals in einem Teammeeting, in dem Silke Fuchs, Mitarbeiterin im Projekt Budgetkompetenz, über das Förderinstrument informierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich dann Florian Schweers Arbeitskompetenzen im Rahmen der tagesstrukturierenden Maßnahmen immer mehr zeigten und er auch seine Arbeitsstunden erhöhte, wurde klar, dass er ein geeigneter Kandidat für die Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anspruch auf einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (die sogenannte Werkstattberechtigung) lag bereits vor, so dass Herr Schweers einen Antrag <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/faq/" title="Fragen und Antworten zum Budget für Ausbildung">auf ein Budget für Ausbildung</a> bei der Eingliederungshilfe stellen konnte.</p>
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<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Über Hindernisse zur Ausbildung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Es waren viele Hürden zu nehmen“, berichtet Herr Hanke über den Verlauf des Antragsverfahrens. „Ohne die IHK hätte es noch länger gedauert.“ Als ersten Schritt galt es herauszufinden, ob der Betrieb überhaupt Ausbildungsbetrieb sein kann. Das ist ein geläufiger Prozess und war daher schnell zu klären. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-ea507e69 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20251106_145611-768x1024.jpg" alt="Elena Willkomm und Martin Hanke haben das Budget für Ausbildung im Café Königshof auf den Weg gebracht. Hier stehen sie vor dem Tresen des Cafés." class="wp-image-2346"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von links: Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH und Martin Hanke, Standortleiter des Cafés Königshof. Foto: Silke Fuchs</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die passende Berufsschule für Fachpraktiker im Gastgewerbe zu finden, war für den engagierten Standortleiter schon eine größere Herausforderung. Die Nachbarstadt Düsseldorf bietet am <a href="https://bk-albrecht-duerer.eschool.de/adbk_wordpress/" title="Albrecht-Dürer Berufskolleg">Albrecht-Dürer Berufskolleg</a> Berufsschulklassen für Fachpraktiker im Gastgewerbe an. Herr Schweers hat nun zwar einen etwas längeren Fahrtweg, ist aber inhaltlich gut aufgehoben. Zusätzlich waren mehrere Formalitäten zu klären, darunter eine vorgeschriebene Bescheinigung und der Nachweis einer rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation. Bei diesen Fragen war <a href="https://www.schule-wirtschaft-ihk.de/berufsstart/fachberatung-fuer-inklusive-bildung/" title="Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH">Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH</a> die richtige Ansprechpartnerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dauer des Antragsverfahren zeigt, dass an einigen Stellen die Umsetzungsroutinen im Budget für Ausbildung verbesserungswürdig sind, die Prozesse greifen noch nicht ideal ineinander. Eine wichtige Erkenntnis für den Betrieb war: „Gleich am Anfang herausfinden, wer für welchen Bereich zuständig ist.“ &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach zehn Jahren am ersten Zwischenziel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ist es aber gelungen und Martin Hanke schwärmt von seinem Azubi. Florian Schweers zeigt großes Engagement und viel Eigenleistung. „Ich war noch nie zu spät in der Berufsschule“, berichtet der Azubi stolz. Damit das so bleibt, plant er seine Anfahrt mit Straßenbahn, Bus und Zug großzügig und ist immer eine Stunde vor Unterrichtsbeginn vor Ort. Denn mit der Ausbildung ist ein Traum für ihn in Erfüllung gegangen, auf den er seit zehn Jahren hingearbeitet hat. </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Zeit hat er viele verschiedene Praktika absolviert und auch bei anderen Arbeitgebern nachgefragt, auf das Café Königshof ist er durch Zufall aufmerksam geworden und dann am Ball geblieben. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. „Ich bin glücklich hier“, ist sein Resümee und auch auf das Antragsverfahren blickt er positiv zurück. Ihm hat geholfen, einen Tag zur Probe zu arbeiten und zu prüfen, ob er sich im Team wohl fühlt. „Am Ende hat alles gut geklappt“, sagt er. „Mein Rat an andere ist: nach vorne zu schauen und sich nicht von möglichen Problemen entmutigen zu lassen.“&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Next Stop: Unabhängig sein.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun verfolgt der motivierte Azubi sein nächstes Ziel: Er möchte nach erfolgreichem Abschluss ohne weitere Förderleistungen arbeiten. „Ich möchte meine eigene Miete zahlen – unabhängig sein.“, erklärt Florian Schweers, „ich will nicht vom Staat leben“. Nathalie Sträter und das Team um Martin Hanke im Café Königshof unterstützen ihn darin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der größte Erfolg ist für uns erreicht“, berichtet die Fachbereichsleiterin, „wenn Herr Schweers seinen Platz in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ohne Förderzuschuss gefunden hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Café Königshof ist die Arbeit von Florian Schweers eine große Bereicherung, weil er sehr gute Arbeitsleistung erbringt. Die Ausbildung mit der Förderung Budget für Ausbildung ergänzt das Angebot für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der St. Augustinus Gruppe in Krefeld. Unternehmen profitieren immer von qualifizierten, ausgebildeten Mitarbeitenden und wirken mit der Förderung auch von Menschen mit Behinderung dem Fachkräftemangel aktiv entgegen. &nbsp;&nbsp;</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/">Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der erste von vielleicht vielen</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 09:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachpraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[gute Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Seniorenzentrum in Grevenbroich absolviert Thorben Sacha seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Fachpraktiker Küche. Was dank eines Budgets für Ausbildung möglich wurde, könnte der Auftakt zu weiteren Ausbildungsverhältnissen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einem Seniorenzentrum in Grevenbroich absolviert Thorben Sacha seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Fachpraktiker Küche. Was dank eines Budgets für Ausbildung möglich wurde, könnte der Auftakt zu weiteren Ausbildungsverhältnissen sein. Ermutigt vom bisherigen Verlauf denkt der Betrieb schon darüber nach, noch mehr Menschen mit Behinderungen auszubilden und zu beschäftigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thorben Sacha ist in seiner Ausbildung angekommen. Die Chemie stimmt zwischen Ilja Reisson, Küchenchef des <a href="https://www.diakonie-rkn.de/seniorenzentrum-albert-schweitzer-haus/" title="Seniorenzentrums Albert-Schweizer-Haus in Grevenbroich">Seniorenzentrums Albert-Schweizer-Haus in Grevenbroich</a> und seinem neuen Azubi, das merkt man sofort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reisson hat den jetzigen Azubi im Rahmen eines betriebsintegrierten Arbeitsplatzes der Werkstatt für Menschen mit Behinderung kennengelernt. Betrieb und Mitarbeiter konnten ausprobieren, ob die Zusammenarbeit gut funktionieren kann. Das tut sie, wie sich nun auch nach den ersten Monaten in der Ausbildung bestätigt hat. Hinzu gekommen sind die Anforderungen in der Berufsschule, die Thorben Sacha aber gut bewältigt. Ausbilder Ilja Reisson spricht von einer Wundertüte. Er ist begeistert davon, wie sich Thorben Sacha in der Ausbildung entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Fachpraktiker Küche&#8220; nennt sich der dreijährige Ausbildungsberuf, finanziert wird er in Sachas Fall mit dem Budget für Ausbildung. Das Förderinstrument für Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Beschäftigung in einer Werkstatt (WfbM) haben, war im Betrieb zuvor völlig unbekannt. Als eine Festanstellung konkret wurde, informierte und unterstützte der Integrationsfachdienst Neuss (IFD) den Arbeitgeber. In den ersten Gesprächen zur Gestaltung des Übergangs herrschte noch viel Unsicherheit. Welche Bescheinigungen erforderlich sind, um die theoriereduzierte Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer einzutragen, und was die Eingliederungshilfe benötigt, um den Azubi im Rahmen eines Budgets für Ausbildung zu fördern, war für Silke Schüler, Servicekoordinatorin der Erftaue Service gGmbH (das Tochterunternehmen der Diakonie Rhein-Kreis Neuss betreibt die Küche im Seniorenzentrum) sehr undurchsichtig.  „Alleine wäre ich nie zum Ziel gekommen und es waren einige Hürden zu nehmen.“ </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1024x769.jpg" alt="Zwei Männer stehen in einer Großküche. Einer der beiden hält ein großes Küchengerät in der Hand und rührt in einem Topf, der zweite deutet mit seiner linken Hand auf den Topf." class="wp-image-2132" style="width:678px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1024x769.jpg 1024w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-300x225.jpg 300w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-768x577.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1536x1153.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818.jpg 1734w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Thorben Sacha (links) und Ausbilder Ilja Reisson in der Küche des Albert-Schweitzer-Hauses in Grevenbroich.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schlussendlich bekommt der Betrieb nun aber das Ausbildungsverhältnis und die Unterstützungsleistungen finanziell gefördert. Thorben Sacha nimmt nach Bedarf Jobcoaching und Stützunterricht in der Berufsschule in Anspruch. Außerdem wird die behinderungsspezifische Begleitung des Azubis durch eine externe, von der IHK anerkannte Fachkraft mit Rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZa) gewährleistet. Diese spezielle Weiterbildung muss bei der Durchführung von Fachpraktikerausbildungen im Betrieb vorliegen, um Menschen mit Behinderungen mit fundierten Kenntnissen bei ihrer beruflichen Bildung im Betrieb zu integrieren. Im Ausbildungsverhältnis von Herrn Sacha werden diese und weitere Unterstützungsleistungen durch die Kooperation mit <a href="https://www.bfz-schlicherum.de/" title="dem Berufsförderungszentrum Schlicherum">dem Berufsförderungszentrum Schlicherum</a> und <a href="https://www.bbd-neuss.de/home.html" title="Fachkräften des BBD">Fachkräften des BBD</a> gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Silke Schüler ist bei allen Anforderungen an das Ausbildungsverhältnis besonders wichtig, dass sich der Azubi in seiner Ausbildung auch persönlich weiterentwickelt. Das gute Gefühl „Ich bin jetzt wer“ soll sich festigen, denn „er hat jetzt die Chance sein Leben zu verändern.“ Diesen Prozess erfolgreich zu gestalten ist ein großes Anliegen des Seniorenzentrums. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Langfristig sei geplant, noch mehr Menschen mit Behinderungen Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten zu können und damit dauerhaft im Unternehmen zu integrieren, stellt Jörg Mathissen (Prokurist der Erftaue Service gGmbH) in Aussicht. Gespräche zur Umsetzung laufen bereits. Denn am Beispiel von Thorben Sacha zeigt sich, dass Inklusion gut gelingen kann und ein großer Gewinn für alle Beteiligten ist.  </p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/">Der erste von vielleicht vielen</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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