Auf dem Regionalforum „Wie gelingen Übergänge aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt?“ haben sich am Montagabend in Nürnberg rund 60 Personen darüber ausgetauscht, wie (noch mehr) Übergänge von Menschen mit Behinderungen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt gelingen können. Auch das Projekt Budgetkompetenz war vertreten: Anhand der Best-Practice-Beispiele der beiden Arbeitnehmenden Manuel Weber und Merve Gürses stellten Thomas Dirr und Marco Schrage das Budget für Arbeit vor. Bei dem Budget handelt es sich um eine Unterstützungsleistung. Diese soll den Wechsel von einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt leichter machen.
Matthias Hauenstein von der Boxdorfer Werkstatt und Cornelia Sturm von Access – Inklusion im Arbeitsleben sprachen außerdem über das neue bundesweite Projekt „Qualität im Betrieb“. Dieses hat zum Ziel, Qualitätsstandards für Übergänge zu entwickeln. Wie solche Standards aussehen könnten, diskutierten die Anwesenden gleich etwas später. In Gruppen dachten sie darüber nach, was es für gelungene Übergänge braucht. Ihre Antworten hielten sie anschließend auf Walking Flipcharts fest.






Die Veranstaltung wurde gemeinsam durchgeführt von Access und der Boxdorfer Werkstatt. Als Kooperationspartner konnte außerdem der Behindertenrat der Stadt Nürnberg (BRN) gewonnen werden. Einige Mitglieder des BRN waren denn auch persönlich anwesend. Die Veranstaltung war zugleich Auftakt zu einer ganzen Reihe sogenannter Regionalforen. Von diesen sollen im Rahmen des Projektes Qualität im Betrieb noch viele weitere folgen. Dieser Startschuss jedenfalls macht Mut und wir freuen uns schon auf die nächsten Gemeinschaftsevents!
Sowohl das Projekt Budgetkompetenz als auch das Projekt Qualität im Betrieb werden gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds.




