Mit den Budgets für Arbeit und Ausbildung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
Um Menschen aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) vermehrt in reguläre, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zu bringen, kann seit 2018 das Budget für Arbeit (BfA) genutzt werden. Betriebe, die eine Person aus WfbM einstellen, erhalten dabei dauerhaft einen Lohnkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent. Um die Beschäftigung zu sichern, können außerdem weitere begleitende Hilfen in Anspruch genommen werden. In Ergänzung dazu wurde 2020 das Budget für Ausbildung (BfAus) eingeführt. Mit diesem Budget sollen Menschen mit Behinderungen und sogenanntem Werkstattstatus eine Ausbildung in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes absolvieren können.
Thomas Dirr und Marco Schrage sind Inklusionsberater beim Fachdienst Access – Inklusion im Arbeitsleben und Mitarbeiter im bundesweiten Projekt Budgetkompetenz. Sie halten die Budgets für wertvolle Instrumente, die den Arbeitsmarkt inklusiver machen und Menschen mit Behinderungen ein selbständigeres (Arbeits-)Leben ermöglichen können.
In ihrem Vortrag stellen sie die Budgets für Arbeit und Ausbildung vor. Sie sprechen über Vor- und Nachteile der beiden Instrumente und zeigen anhand von Beispielen auf, wie sowohl Betriebe als auch Menschen mit Behinderungen durch die Budgets unterstützt werden können.
Einlass ab 17 Uhr.
Vorherige Anmeldungen sind möglich per E-Mail an cafemia@miaev.de.
Anschließende Reservierungen im Café MiA zum Essen sind möglich.


