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	<title>Best Practice - Budget Kompetenz</title>
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	<description>Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Mar 2026 14:20:56 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Best Practice - Budget Kompetenz</title>
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		<title>Aktion Inklusion:  So kam Sina von der Förderschule in Arbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:13:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sina ist angekommen! Sie arbeitet seit fünfeinhalb Jahren im Kindergarten, in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Sina bekommt ein Budget für Arbeit im Rahmen der Aktion Inklusion. Das [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/aktion-inklusion-so-kam-sina-von-der-foerderschule-in-arbeit/">Aktion Inklusion:  So kam Sina von der Förderschule in Arbeit</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sina ist angekommen! Sie arbeitet seit fünfeinhalb Jahren im Kindergarten, in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Sina bekommt ein Budget für Arbeit im Rahmen der Aktion Inklusion. Das ist in Nordrhein-Westfalen ein Förderprogramm <a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/" title="des Landschaftsverbandes Rheinland">des Landschaftsverbandes Rheinland</a>, das sich an Förderschüler*innen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und Schwerbehinderung richtet. Das Besondere an diesem Programm: Es bezieht sich nicht auf die bundesgesetzliche Grundlage nach § 61 SGB IX. Es sind freiwillige Leistungen des Landschaftsverbandes, die der besseren Unterstützung von Menschen mit Behinderungen dienen. Die Förderinstrumente sind die Gleichen, und den jungen Menschen wird mit ihnen ein direkter Weg von der Schule in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet. </p>



<p>Eine Voraussetzung für <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/07/FAQ-Budget-fuer-Arbeit-fuer-Budgetnehmende-Juni25.pdf" title="FAQ Budget für Arbeit für Budgetnehmende [Juni25]">das Budget für Arbeit</a> im Rahmen der Aktion Inklusion ist die sogenannte <em>Werkstattfähigkeit</em>. Als werkstattfähig gelten Menschen, die behinderungsbedingt weniger als drei Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können und somit voll erwerbsgemindert sind.  Die Agentur für Arbeit stellte bei Sina im letzten Jahr der Werkstufe (auch Berufschulstufe) die Werkstattfähigkeit fest. Das Programm des Landschaftsverbandes in Nordrhein-Westfalen macht möglich, dass Schulabgänger*innen der Förderschule bei Erfüllung dieser Voraussetzung das Budget für Arbeit in Anspruch nehmen können, ohne zuvor an der Berufsbildungsmaßnahme einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder eines anderen Leistungsanbieters teilnehmen zu müssen.</p>



<p>Beim Überprüfen und Erreichen aller Voraussetzungen hat die Schule geholfen. Sie pflegt gute Kontakte zur Agentur für Arbeit und zum Integrationsfachdienst. Das sind die beiden Netzwerkpartner, die bei der Beantragung des Programms des Landschaftsverbandes Rheinland beteiligt werden müssen. Die Arbeitsstelle hat Sina mit Hilfe ihrer Familie selbst gefunden. Damit waren die Weichen für das Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im letzten Jahr der Werkstufe bereits gestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Budget klappt, wenn alle miteinander sprechen</h3>



<p>Dass aber schlussendlich alles so gut geklappt hat, ist der guten Abstimmung der verschiedenen Stellen und des Arbeitgebers und natürlich Sina selbst zu verdanken. Am Ende der zweijährigen Werkstufe, während der sie bereits mehrere Praktika absolviert hatte, befürwortete die Leiterin des Kindergartens aufgrund Sinas guter Arbeit eine Verlängerung des Praktikums um ein weiteres Jahr. Das einjährige Praktikum und die frühzeitige Einstellungsabsicht des Kindergartens gaben genügend Zeit, erforderliche Gutachten zu besorgen und den Antrag für <a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/inklusionsamt/foerdermoeglichkeiten/budget_fuer_arbeit_3/budget_fuer_arbeit.jsp" title="das Budget für Arbeit – Aktion Inklusion">das Budget für Arbeit – Aktion Inklusion</a> zu stellen. Transparent war dieser Prozess rückblickend betrachtet aber nicht immer, berichtet die Mutter von Sina. Erfahrungswerte mit dem Budget für Arbeit &#8211; Aktion Inklusion gebe es wenige, und sie habe auch das Gutachten der Agentur für Arbeit nie gesehen. Hier könnten Prozesse künftig noch besser laufen, findet sie.</p>



<p>Und auch wenn die Förderhöhe des Budgets für Arbeit alle zwei Jahre durch den Integrationsfachdienst überprüft wird und dadurch so manche Unruhe entsteht: Die Familie ist dankbar für die Förderung des Beschäftigungsverhältnisses. Sina hat sich durch ihre Arbeit sehr gut entwickelt und, das ist das Wichtigste, sie hat Freude an dem, was sie tut. Mittlerweile sind Routinen entstanden, sie arbeitet im Frühstücksservice und kann die Aufgaben, für die sie zuständig ist, selbstständig erledigen. Mit dem Geld, das sie mit ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verdient, hat sie den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft. Sie lebt alleine und finanziert ihren Lebensunterhalt durch ihr Gehalt.  </p>



<p>Sina und ihrer Mutter ist bewusst, dass dieser Weg für Schüler*innen der Förderschule in den allgemeinen Arbeitsmarkt eher noch die Ausnahme ist. Sie möchten mit ihrem Bericht dazu beitragen, dass mehr Schüler in Nordrhein-Westfalen das Programm Aktion Inklusion kennenlernen. Wir danken Sina und ihrer Familie für die Offenheit, ihre Erfahrungen zu teilen und wünschen ihr für ihre berufliche Zukunft alles Gute!</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/aktion-inklusion-so-kam-sina-von-der-foerderschule-in-arbeit/">Aktion Inklusion:  So kam Sina von der Förderschule in Arbeit</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachpraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Krefeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Krefeld absolviert Florian Schweers eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Einfach war der Weg dorthin nicht immer, und doch sind sich alle Beteiligten einig: Die Hürden zu nehmen hat sich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-base-background-color has-background has-medium-font-size"><strong>In Krefeld absolviert Florian Schweers eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Einfach war der Weg dorthin nicht immer, und doch sind sich alle Beteiligten einig: Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt.</strong></p>



<p>„Es läuft super“, berichtet Nathalie Sträter, <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/" title="Fachbereichsleiterin Tagesstruktur und Netzwerke der St. Augustinus Gruppe">Fachbereichsleiterin Tagesstruktur und Netzwerke der St. Augustinus Gruppe</a> über den neuen Azubi im <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/beschaeftigung-beratung-und-begegnung/netzwerke-und-cafes" title="Café Königshof in Krefeld">Café Königshof in Krefeld</a>. Es ist <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/news/ein-ausbildungsplatz-der-mehr-bedeutet" title="das erste Mal, dass im Café Königshof ein Auszubildender mit der Förderung Budget für Ausbildung beschäftigt wird">das erste Mal, dass im Café Königshof ein Auszubildender mit der Förderung Budget für Ausbildung beschäftigt wird</a>. Martin Hanke, Standortleiter des Cafés Königshof, hat das Projekt im Team von Nathalie Sträter übernommen und die Einführung des Modells mit großem Einsatz vorangetrieben.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2543" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-768x1024.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-225x300.jpg 225w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-1152x1536.jpg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-1536x2048.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-rotated.jpg 1734w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Florian Schweers absolviert eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Foto: Silke Fuchs</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Vom Budget für Ausbildung erfuhr er erstmals in einem Teammeeting, in dem Silke Fuchs, Mitarbeiterin im Projekt Budgetkompetenz, über das Förderinstrument informierte. </p>



<p>Als sich dann Florian Schweers Arbeitskompetenzen im Rahmen der tagesstrukturierenden Maßnahmen immer mehr zeigten und er auch seine Arbeitsstunden erhöhte, wurde klar, dass er ein geeigneter Kandidat für die Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe ist. </p>



<p>Der Anspruch auf einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (die sogenannte Werkstattberechtigung) lag bereits vor, so dass Herr Schweers einen Antrag <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/faq/" title="Fragen und Antworten zum Budget für Ausbildung">auf ein Budget für Ausbildung</a> bei der Eingliederungshilfe stellen konnte.</p>
</div>
</div>



<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Über Hindernisse zur Ausbildung</h2>



<p>„Es waren viele Hürden zu nehmen“, berichtet Herr Hanke über den Verlauf des Antragsverfahrens. „Ohne die IHK hätte es noch länger gedauert.“ Als ersten Schritt galt es herauszufinden, ob der Betrieb überhaupt Ausbildungsbetrieb sein kann. Das ist ein geläufiger Prozess und war daher schnell zu klären. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20251106_145611-768x1024.jpg" alt="Elena Willkomm und Martin Hanke haben das Budget für Ausbildung im Café Königshof auf den Weg gebracht. Hier stehen sie vor dem Tresen des Cafés." class="wp-image-2346"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von links: Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH und Martin Hanke, Standortleiter des Cafés Königshof. Foto: Silke Fuchs</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Die passende Berufsschule für Fachpraktiker im Gastgewerbe zu finden, war für den engagierten Standortleiter schon eine größere Herausforderung. Die Nachbarstadt Düsseldorf bietet am <a href="https://bk-albrecht-duerer.eschool.de/adbk_wordpress/" title="Albrecht-Dürer Berufskolleg">Albrecht-Dürer Berufskolleg</a> Berufsschulklassen für Fachpraktiker im Gastgewerbe an. Herr Schweers hat nun zwar einen etwas längeren Fahrtweg, ist aber inhaltlich gut aufgehoben. Zusätzlich waren mehrere Formalitäten zu klären, darunter eine vorgeschriebene Bescheinigung und der Nachweis einer rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation. Bei diesen Fragen war <a href="https://www.schule-wirtschaft-ihk.de/berufsstart/fachberatung-fuer-inklusive-bildung/" title="Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH">Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH</a> die richtige Ansprechpartnerin.</p>



<p>Die Dauer des Antragsverfahren zeigt, dass an einigen Stellen die Umsetzungsroutinen im Budget für Ausbildung verbesserungswürdig sind, die Prozesse greifen noch nicht ideal ineinander. Eine wichtige Erkenntnis für den Betrieb war: „Gleich am Anfang herausfinden, wer für welchen Bereich zuständig ist.“ &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach zehn Jahren am ersten Zwischenziel</h2>



<p>Am Ende ist es aber gelungen und Martin Hanke schwärmt von seinem Azubi. Florian Schweers zeigt großes Engagement und viel Eigenleistung. „Ich war noch nie zu spät in der Berufsschule“, berichtet der Azubi stolz. Damit das so bleibt, plant er seine Anfahrt mit Straßenbahn, Bus und Zug großzügig und ist immer eine Stunde vor Unterrichtsbeginn vor Ort. Denn mit der Ausbildung ist ein Traum für ihn in Erfüllung gegangen, auf den er seit zehn Jahren hingearbeitet hat. </p>
</div>
</div>



<p>Während dieser Zeit hat er viele verschiedene Praktika absolviert und auch bei anderen Arbeitgebern nachgefragt, auf das Café Königshof ist er durch Zufall aufmerksam geworden und dann am Ball geblieben. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. „Ich bin glücklich hier“, ist sein Resümee und auch auf das Antragsverfahren blickt er positiv zurück. Ihm hat geholfen, einen Tag zur Probe zu arbeiten und zu prüfen, ob er sich im Team wohl fühlt. „Am Ende hat alles gut geklappt“, sagt er. „Mein Rat an andere ist: nach vorne zu schauen und sich nicht von möglichen Problemen entmutigen zu lassen.“&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Next Stop: Unabhängig sein.</h2>



<p>Nun verfolgt der motivierte Azubi sein nächstes Ziel: Er möchte nach erfolgreichem Abschluss ohne weitere Förderleistungen arbeiten. „Ich möchte meine eigene Miete zahlen – unabhängig sein.“, erklärt Florian Schweers, „ich will nicht vom Staat leben“. Nathalie Sträter und das Team um Martin Hanke im Café Königshof unterstützen ihn darin.</p>



<p>„Der größte Erfolg ist für uns erreicht“, berichtet die Fachbereichsleiterin, „wenn Herr Schweers seinen Platz in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ohne Förderzuschuss gefunden hat.“</p>



<p>Für das Café Königshof ist die Arbeit von Florian Schweers eine große Bereicherung, weil er sehr gute Arbeitsleistung erbringt. Die Ausbildung mit der Förderung Budget für Ausbildung ergänzt das Angebot für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der St. Augustinus Gruppe in Krefeld. Unternehmen profitieren immer von qualifizierten, ausgebildeten Mitarbeitenden und wirken mit der Förderung auch von Menschen mit Behinderung dem Fachkräftemangel aktiv entgegen. &nbsp;&nbsp;</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/">Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Finde einen Beruf, der dich wirklich glücklich macht!“</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/finde-einen-beruf-der-dich-wirklich-gluecklich-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 12:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erinnern Sie sich an Lena Vogelei? Die junge Frau hat in Köln mit einem Budget für Ausbildung die Fachpraktikerausbildung &#8222;Helferin im Gastgewerbe&#8220; begonnen &#8211; und nun ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Erinnern Sie sich an Lena Vogelei? <a href="https://budget-kompetenz.de/man-kann-etwas-nur-schaffen-wenn-man-es-wirklich-will/" title="„Man kann etwas nur schaffen, wenn man es wirklich will!“">Die junge Frau hat in Köln mit einem Budget für Ausbildung die Fachpraktikerausbildung &#8222;Helferin im Gastgewerbe&#8220; begonnen</a> &#8211; und nun ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. </h4>



<p>Damit ist ein weiterer großer Meilenstein in Lenas beruflicher Laufbahn geschafft. Es war ein Weg mit vielen Höhen und Tiefen. „Manchmal muss man durch viele Täler gehen, um einen großen Berg zu erklimmen“, hat Lena erfahren. Nun wirkt sich der berufliche Erfolg auch positiv auf ihr Privatleben aus. Die Ausbildung hat ihr in die Selbstständigkeit geholfen, sie ist umgezogen und kann mit dem Erlernten nun ihren eigenen Haushalt managen.</p>



<p>Lena hat die zweijährige Fachpraktikerausbildung „Helferin im Gastgewerbe“ absolviert, in Teilzeit, wodurch sich die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verlängerte. Ein Arbeitstag dauerte bei ihr sechs Stunden anstatt acht: „Mit sechs Stunden habe ich einen guten Mittelweg gefunden, ich schaffe es aber auch nicht immer in den sechs Stunden voll konzentriert zu sein.“ Lenas Rat an alle, denen es ähnlich geht, lautet: „Mach in der Mittagspause nach dem Essen einen kurzen Spaziergang, so beugst du dem Mittagstief vor.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gut vorbereitet in die Abschlussprüfung</h4>



<p>Lena möchte mit der Schilderung ihres Weges Mut machen. „Auch wenn fast keiner an dich glaubt, hör nicht auf, an dich selbst zu glauben.“ Der Erfolg gibt ihr Recht &#8211; schließlich hat sie nun ihren Abschluss in der Tasche. Auf die Abschlussprüfung hat sie sich gut vorbereitet und auch ihre Ressourcen hat die Fachkraft gut im Blick. „In der praktischen Prüfung war ich bei der ersten Aufgabe etwas nervös, danach wurde es aber immer weniger“, berichtet sie. </p>



<p>Geholfen hat, dass sie im Vorfeld im Betrieb die praktischen Aufgaben hat üben können und beim Lernen der Theorie Unterstützung von ihrer Ausbilderin erhalten hat. „Es macht mehr Spaß mit jemanden zusammen zu lernen“, ist Lenas klare Empfehlung, auch Lerngruppen mit Mitschülern können weiterhelfen. Außerdem rät sie, vor der Prüfung bei der zuständigen Kammer einen Nachteilsausgleich zu beantragen. Mit einem solchen Ausgleich können bestimmte Regelungen für die Prüfung erlassen werden, aber auch Zeitverlängerungen, Gebärdensprachdolmetscher oder technische Hilfsmittel, die behinderungsbedingt erforderlich sind, können beantragt werden.  </p>



<p>Mit dem Ergebnis der Ausbildung sind sowohl Lena als auch ihr Betrieb sehr zufrieden. Das zeigt die Weiterbeschäftigung im Inklusionscafé „Wo ist Tom“ ganz eindeutig. An die <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/05/20250526_FAQ_Budget-fuer-Ausbildung.pdf" title="20250526_FAQ_Budget für Ausbildung">mit dem Budget für Ausbildung geförderte Ausbildung</a> schließt sich jetzt ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/07/FAQ-Budget-fuer-Arbeit-fuer-Budgetnehmende-Juni25.pdf" title="FAQ Budget für Arbeit für Budgetnehmende [Juni25]">mit dem Budget für Arbeit</a> an. </p>



<p>Ihr Weg führte Lena Vogelei also aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. „Gib nicht auf, auch wenn es mit Kämpfen verbunden ist“, hat sie verinnerlicht. Lena weiß, dass sie mit ihrem Abschluss ihre Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert. Wir wünschen Lena alles Gute für ihren weiteren beruflichen Weg!</p>



<p></p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/finde-einen-beruf-der-dich-wirklich-gluecklich-macht/">„Finde einen Beruf, der dich wirklich glücklich macht!“</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der erste von vielleicht vielen</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 09:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Seniorenzentrum in Grevenbroich absolviert Thorben Sacha seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Fachpraktiker Küche. Was dank eines Budgets für Ausbildung möglich wurde, könnte der Auftakt zu weiteren Ausbildungsverhältnissen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/">Der erste von vielleicht vielen</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In einem Seniorenzentrum in Grevenbroich absolviert Thorben Sacha seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Fachpraktiker Küche. Was dank eines Budgets für Ausbildung möglich wurde, könnte der Auftakt zu weiteren Ausbildungsverhältnissen sein. Ermutigt vom bisherigen Verlauf denkt der Betrieb schon darüber nach, noch mehr Menschen mit Behinderungen auszubilden und zu beschäftigen.</strong></p>



<p>Thorben Sacha ist in seiner Ausbildung angekommen. Die Chemie stimmt zwischen Ilja Reisson, Küchenchef des <a href="https://www.diakonie-rkn.de/seniorenzentrum-albert-schweitzer-haus/" title="Seniorenzentrums Albert-Schweizer-Haus in Grevenbroich">Seniorenzentrums Albert-Schweizer-Haus in Grevenbroich</a> und seinem neuen Azubi, das merkt man sofort.</p>



<p>Reisson hat den jetzigen Azubi im Rahmen eines betriebsintegrierten Arbeitsplatzes der Werkstatt für Menschen mit Behinderung kennengelernt. Betrieb und Mitarbeiter konnten ausprobieren, ob die Zusammenarbeit gut funktionieren kann. Das tut sie, wie sich nun auch nach den ersten Monaten in der Ausbildung bestätigt hat. Hinzu gekommen sind die Anforderungen in der Berufsschule, die Thorben Sacha aber gut bewältigt. Ausbilder Ilja Reisson spricht von einer Wundertüte. Er ist begeistert davon, wie sich Thorben Sacha in der Ausbildung entwickelt.</p>



<p>&#8222;Fachpraktiker Küche&#8220; nennt sich der dreijährige Ausbildungsberuf, finanziert wird er in Sachas Fall mit dem Budget für Ausbildung. Das Förderinstrument für Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Beschäftigung in einer Werkstatt (WfbM) haben, war im Betrieb zuvor völlig unbekannt. Als eine Festanstellung konkret wurde, informierte und unterstützte der Integrationsfachdienst Neuss (IFD) den Arbeitgeber. In den ersten Gesprächen zur Gestaltung des Übergangs herrschte noch viel Unsicherheit. Welche Bescheinigungen erforderlich sind, um die theoriereduzierte Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer einzutragen, und was die Eingliederungshilfe benötigt, um den Azubi im Rahmen eines Budgets für Ausbildung zu fördern, war für Silke Schüler, Servicekoordinatorin der Erftaue Service gGmbH (das Tochterunternehmen der Diakonie Rhein-Kreis Neuss betreibt die Küche im Seniorenzentrum) sehr undurchsichtig.  „Alleine wäre ich nie zum Ziel gekommen und es waren einige Hürden zu nehmen.“ </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="769" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1024x769.jpg" alt="Zwei Männer stehen in einer Großküche. Einer der beiden hält ein großes Küchengerät in der Hand und rührt in einem Topf, der zweite deutet mit seiner linken Hand auf den Topf." class="wp-image-2132" style="width:678px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1024x769.jpg 1024w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-300x225.jpg 300w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-768x577.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1536x1153.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818.jpg 1734w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Thorben Sacha (links) und Ausbilder Ilja Reisson in der Küche des Albert-Schweitzer-Hauses in Grevenbroich.</figcaption></figure>



<p>Schlussendlich bekommt der Betrieb nun aber das Ausbildungsverhältnis und die Unterstützungsleistungen finanziell gefördert. Thorben Sacha nimmt nach Bedarf Jobcoaching und Stützunterricht in der Berufsschule in Anspruch. Außerdem wird die behinderungsspezifische Begleitung des Azubis durch eine externe, von der IHK anerkannte Fachkraft mit Rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZa) gewährleistet. Diese spezielle Weiterbildung muss bei der Durchführung von Fachpraktikerausbildungen im Betrieb vorliegen, um Menschen mit Behinderungen mit fundierten Kenntnissen bei ihrer beruflichen Bildung im Betrieb zu integrieren. Im Ausbildungsverhältnis von Herrn Sacha werden diese und weitere Unterstützungsleistungen durch die Kooperation mit <a href="https://www.bfz-schlicherum.de/" title="dem Berufsförderungszentrum Schlicherum">dem Berufsförderungszentrum Schlicherum</a> und <a href="https://www.bbd-neuss.de/home.html" title="Fachkräften des BBD">Fachkräften des BBD</a> gesichert.</p>



<p>Silke Schüler ist bei allen Anforderungen an das Ausbildungsverhältnis besonders wichtig, dass sich der Azubi in seiner Ausbildung auch persönlich weiterentwickelt. Das gute Gefühl „Ich bin jetzt wer“ soll sich festigen, denn „er hat jetzt die Chance sein Leben zu verändern.“ Diesen Prozess erfolgreich zu gestalten ist ein großes Anliegen des Seniorenzentrums. </p>



<p>Langfristig sei geplant, noch mehr Menschen mit Behinderungen Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten zu können und damit dauerhaft im Unternehmen zu integrieren, stellt Jörg Mathissen (Prokurist der Erftaue Service gGmbH) in Aussicht. Gespräche zur Umsetzung laufen bereits. Denn am Beispiel von Thorben Sacha zeigt sich, dass Inklusion gut gelingen kann und ein großer Gewinn für alle Beteiligten ist.  </p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/">Der erste von vielleicht vielen</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ausbildung an großen Maschinen und großen Tieren</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/ausbildung-an-grossen-maschinen-und-grossen-tieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 09:59:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er liebt die Tierpflege, fährt gerne Traktor und hat Spaß an der Feldarbeit: Auf einem Bio-Bauernhof im hessischen Vogelsbergkreis absolviert Jonas eine Ausbildung zum Helfer in der Landwirtschaft. Eingebettet zwischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Er liebt die Tierpflege, fährt gerne Traktor und hat Spaß an der Feldarbeit: Auf einem Bio-Bauernhof im hessischen Vogelsbergkreis absolviert Jonas eine Ausbildung zum Helfer in der Landwirtschaft</strong>.</p>



<p>Eingebettet zwischen den drei hessischen Mittelgebirgen Vogelsberg, Rhön und Knüll liegt die Burgenstadt Schlitz. Zu ihr zählt auch das malerische Dorf Pfordt, und dort am südlichen Ortsrand, umgeben von Feldern und nur einen Katzensprung entfernt von der Fulda, liegt <a href="https://hof-haennesse.de/" title="der Biobauernhof Hof-Haennesse">der Biobauernhof Hof-Haennesse</a>. Der Hof ist ein Milchviehbetrieb mit etwa 100 Kühen, auf den umliegenden Äckern werden Getreide und Mais angebaut und seit einigen Jahren hat der Hof auch für Übernachtungsgäste geöffnet. Familie Siebert bewirtschaftet den Hof zusammen mit derzeit einem Angestellten und zwei Auszubildenden &#8211; einer von ihnen ist Jonas, der mit einem <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/07/20240729_FAQ_BfAub.pdf" title="20240729_FAQ_BfAub">Budget für Ausbildung</a> gerade zum Helfer für Landwirtschaft ausgebildet wird.</p>



<p>Kennen lernt Jonas den Hof schon in seiner Schulzeit: Als Schüler <a href="https://www.antonius.de/lernen/startbahn.html" target="_blank" rel="noopener" title="der Startbahn in Fulda ">der Arbeitsschule Startbahn in Fulda </a>kann er zunächst im Rahmen eines Praktikums in den Betrieb hineinschnuppern, er macht sich vertraut mit örtlichen Gegebenheiten und übt sich in ersten landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Begleitet wird er schon damals durch den ebenfalls in <a href="https://perspektiva-fulda.de/" target="_blank" rel="noopener" title="">Fulda ansässigen Unternehmernetzwerk Perspektiva</a>, das seit 1999 Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, Arbeit und eine langfristige berufliche Perspektive zu finden. &#8222;Im Verlauf des Praktikums&#8220;, erinnert sich Hans Siebert, Senior-Chef des Hof-Haennesse, &#8222;kam die Frage auf, ob wir uns auch vorstellen könnten, mit Jonas die Ausbildung zu absolvieren. Die Zusammenarbeit während des Praktikums hat uns gezeigt, dass es gut passt.&#8220;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Viel lernen in Schule und Betrieb</h4>



<p>Auch für Jonas passt es sehr gut. Er schätzt die praktische Orientierung seiner Ausbildung, die Arbeit mit den Tieren und auf dem Feld. Seit er erfolgreich den T-Führerschein erworben hat, darf er große Traktoren mit bis zu 60 km/h fahren, zwei Anhänger mit maximal 40 t Nutzlast mitführen und außerdem ein Mopedauto steuern. Das macht ihm viel Freude. Im Stall und auf der Weide lernt er, wie man richtig mit Kühen arbeitet: &#8222;Manchmal miste ich, ich füttere die Kühe und Kälber, streue ein und helfe auch bei der Klauenpflege&#8220;, erklärt er. Er hilft außerdem bei der Mahd und bearbeitet den Boden mit Geräten wie der Kreiselegge. Sein Fazit: &#8222;Man lernt einiges und es ist interessant hier.&#8220; </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="2097" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3006-768x1024.jpeg" alt="Ein junger Mann in kurzen Hosen steht in einem Kuhstall. Mit einer Heugabel schlichtet er Heu vor einer Reihe von Kühen auf." class="wp-image-2097"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" data-id="2096" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-768x1024.jpeg" alt="Ein junges Kalb im Außenstall eines Bauernhofes." class="wp-image-2096" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-768x1024.jpeg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-225x300.jpeg 225w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-1152x1536.jpeg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<p>Soweit es die Arbeitszeiten betrifft, unterscheidet sich sein Arbeitstag schon jetzt nicht von denen eines regulären Angestellten. Jonas beginnt früh morgens um 8 Uhr und hat, mit den entsprechenden Pausen, gegen 16 oder 17 Uhr Feierabend. Parallel zur Arbeit im Betrieb erfolgt die theoretische Ausbildung in der Berufsschule, wo Jonas viel lernt und nach Bedarf von einem Perspektiva-Mitarbeiter unterstützt wird. Letzterer  kann dank der umfangreichen Förderungen <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/07/20240729_FAQ_BfAub.pdf" title="20240729_FAQ_BfAub">im Budget für Ausbildung</a> Jonas eng begleiten und unterstützen. Er organisiert Nachhilfeangebote und hilft beim Lernen, gleichzeitig steht er im steten Austausch mit Berufsschule und Betrieb, um einen möglichst reibungslosen Ablauf von Jonas&#8216; Ausbildung zu gewährleisten.</p>



<p>Mit dem Verlauf der Ausbildung sind alle Beteiligten sehr zufrieden. &#8222;Wir haben Glück, dass Jonas sehr maschinenaffin ist&#8220;, sagt etwa Hans Siebert, der Senior-Chef des Hofes. Jonas lerne zwar etwas langsamer, sei aber erkennbar motiviert und wolle mitarbeiten &#8211; und eben &#8222;das ist für uns das Wichtigste&#8220;. Jonas werde, sagt Siebert, nach und nach an Maschinenarbeiten herangeführt und entwickele sich Schritt für Schritt. Dass er im Unterschied zu einer klassischen landwirtschaftlichen Ausbildung den Betrieb nicht nach einem Jahr wechselt, sondern über die komplette Ausbildungszeit am Hof bleibt, biete einen Vorteil. Den nämlich, sich langfristig an einem Ort entwickeln und so gemeinsam mehr aufbauen zu können.</p>



<p>Auch Jonas ist glücklich. Viele Vorteile sieht er darin, von Perspektiva jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner an seiner Seite zu haben. Die Schulbesuche seien zwar anstrengend, und doch erkennt Jonas, wie viel er bei ihnen lernt. Kurz: Der junge Mann hat das Gefühl, dank des Budgets für Ausbildung einen sinnstiftenden Beruf erlernen zu können, einen, der genau seinen Stärken und Interessen entspricht und in dem er genau deshalb sehr viel zu geben hat. Sollte sich die Möglichkeit für eine Übernahme ergeben, würde er nach Abschluss seiner Ausbildung darum auch liebend gern weiter auf dem Hof arbeiten.</p>



<p>Fazit: Das Budget für Ausbildung eröffnet neue Perspektiven! Jonas zeigt, wie eine Helfer-Ausbildung im Betrieb der erste Schritt sein kann, um beruflich Fuß zu fassen. Der Grundstein ist gelegt, und von einer Übernahme im Betrieb bis hin zur Weiterqualifizierung, etwa durch eine Vollausbildung, stehen verschiedene Wege offen. Ohne das Budget für Ausbildung wäre Jonas – wie viele andere – vermutlich den Weg in eine Werkstatt gegangen. Doch durch diese Chance hat sich eine neue Richtung eröffnet: raus aus der WfbM, rein in das Berufsleben.</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/ausbildung-an-grossen-maschinen-und-grossen-tieren/">Ausbildung an großen Maschinen und großen Tieren</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Budget für Arbeit: Eine Win-win-Situation für alle</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit-eine-win-win-situation-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 07:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ein gelungenes Budget für Arbeit benötigt es einen Arbeitgeber, der den Schritt wagt, der inklusiv ist und personenzentriert denkt. Das faire Unternehmen Fangfrisch Lübeck GmbH ist ein innovatives Unternehmen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für ein gelungenes Budget für Arbeit benötigt es einen Arbeitgeber, der den Schritt wagt, der inklusiv ist und personenzentriert denkt. Das faire Unternehmen Fangfrisch Lübeck GmbH ist ein innovatives Unternehmen, das genau dies tut. </strong></p>



<p>Im Gespräch berichtet Constantin Teichert (links im Bild), einer der Geschäftsführer von Fangfrisch, von der Zusammenarbeit <a href="https://www.diakonie-nordnordost.de/" title="mit der Diakonie Nord Nord Ost">mit der Diakonie Nord Nord Ost</a>, <a href="https://www.integra-sh.de/" title="mit Integra gGmbH">mit Integra gGmbH</a> und dem Weg von Mathias Borchard ins Budget für Arbeit. Mathias Borchard (rechts im Bild) war seit 2021 Werkstattmitarbeiter der Diakonie Nord Nord Ost. Die Diakonie Nord Nord Ost bietet mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen viele unterschiedliche Arbeitsbereiche vom Büro über das Handwerk bis zu Kunst und Kultur an. Zusätzlich gibt es neben der Arbeit ein großartiges Freizeit- und Bildungsangebot. Die Werkstattmitarbeitenden werden von Fachleuten pädagogisch begleitet und gefördert. Mit Hilfe des Übergangsmanagements der Diakonie Nord Nord Ost hat Mathias 2022 bei Fangfrisch hospitiert, dann ein betriebsintegriertes Praktikum von 12 Wochen absolviert und anschließend im betriebsintegrierten Arbeitsplatz gearbeitet. </p>



<p>2024 der nächste Schritt: das Angebot der Festanstellung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses im Budget für Arbeit. Constantin Teichert berichtet, dass die Zusammenarbeit mit Mathias Borchard und dem Übergangsmanagement der Diakonie Nord Nord Ost diesen Schritt möglich gemacht haben. Mathias Borchard arbeitet engagiert, ist hilfsbereit und positiv. Er ist mittlerweile in der Brötchenbude auf dem Drehbrückenplatz tätig. Er arbeitet in der Zubereitung und dem Verkauf der Fischbrötchen, er ist das Gesicht der Brötchenbude und wird von den Stammkund*innen geschätzt. </p>



<p>Constantin Teichert berichtet, dass mit dem Budget für Arbeit die persönliche Weiterentwicklung von Mathias Borchard gefördert werden sollte. Wichtig für diesen gelungenen Übergang ist und war auch das Übergangsmanagement der Diakonie Nord Nord Ost. Ein großer Vorteil für den Arbeitgeber war, dass Mathias Borchard seinen Führerschein über die Diakonie Nord Nord Ost machen konnte, sodass er beispielsweise auch die Ware abholen kann. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" data-id="2061" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Foto3.jpg" alt="" class="wp-image-2061"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="2062" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Foto4-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2062"/></figure>
</figure>



<p>Die Zusammenarbeit zwischen der Diakonie Nord Nord Ost und Fangfrisch bleibt auch künftig bestehen. Aktuell arbeitet ein weiterer Werkstattmitarbeiter im betriebsintegrierten Arbeitsplatz bei Fangfrisch. Constantin Teichert berichtet, dass er als Arbeitgeber diesen Weg über ein betriebsintegriertes Praktikum und einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz als besonders sinnvoll und wertvoll empfindet. So können sowohl der Mensch mit Behinderung als auch der Betrieb hineinwachsen. Eine gute Sache für beide kann entstehen. Eine sanfte Anbahnung und eine sensible begleitete Anfangsphase zur Erprobung nehmen dem Betrieb das Risiko ein Wagnis einzugehen. Ein guter Übergang kann somit gelingen. </p>



<p>Weiterhin ist ein wichtiger Bestandteil zum Erfolg, offen und ehrlich zu kommunizieren. Zum einen mit dem*der Budgetnehmer*in, um ihn*sie nicht zu über- oder unterfordern. Zum anderen mit der Diakonie Nord Nord Ost, um gut zusammenzuarbeiten. Anleitung und Begleitung im Budget, welche die Diakonie Nord Nord Ost übernimmt, sind dafür sehr hilfreich und unterstützend. Dieses offene Miteinander sowie die gemeinsamen Gespräche zwischen Diakonie Nord Nord Ost, Budgetnehmer und Arbeitgeber bringen Stabilität. Unter diesen Voraussetzungen kann sich Fangfrisch laut Constantin Teichert auch weitere Budgetnehmer im Betrieb vorstellen. </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="2063" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-Fischkopp-trifft-Fischbroetchen-768x1024.jpg" alt="Zu sehen ist ein Plakat, auf dem der Lebensweg von Mathias Borchard dargestellt ist. Fischkopp trifft Fischbrötchen ist es überschrieben." class="wp-image-2063"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="2060" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Fangfrisch-768x1024.jpg" alt="Zwei Männer stehen hinter dem Tresen einer Imbissbude. Sie lachen in die Kamera. Einer der beiden Männer hält ein Fischbrötchen in Händen." class="wp-image-2060"/></figure>
</figure>



<p>Natürlich macht die Bürokratie, welche das Budget für Arbeit mit sich bringt, hier und da mehr Arbeit. Nichtsdestotrotz beschreibt Constantin Teichert es als eine Win-win-Situation. Anderen Arbeitgeber*innen kann er nur raten, den Schritt zu wagen ohne Vorurteile. Es gibt nichts zu verlieren. Gerade durch eine gut begleitete Anfangsphase, wie die Diakonie Nord Nord Ost sie gestaltet, wird dem Betrieb auch das finanzielle Risiko genommen. Gerade am Anfang ist Unterstützung notwendig, um Hürden und Herausforderungen zu meistern. </p>



<p>Über die Diakonie Nord Nord Ost ist auch der Kontakt zu Integra gGmbH zu Stande gekommen. Integra gGmbH ist eine gemeinnützige GmbH und unter anderem vom Integrationsamt Schleswig-Holstein beauftragt, den Integrationsfachdienst Lübeck und Ostholstein anzubieten. Der Integrationsfachdienst hält Angebote zur beruflichen Orientierung, zur Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen und zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze vor. Der Integrationsfachdienst von Integra gGmbH ist im Antragsprozess mit eingestiegen, um die Hürden gemeinsam zu bewältigen und den Übergang zu unterstützen. Constantin Teichert macht deutlich: Es ist die Mühe wert und am Ende gewinnt man wie bei Mathias Borchard den passenden Arbeitnehmer fürs Unternehmen und kann eine Win-win-Situation auf allen Seiten genießen.</p>



<p>□ Ein Beitrag&nbsp;<a href="https://www.integra-sh.de/" title="">von integra Lübeck</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="180" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.23.24.png" alt="Logo integra Lübeck und Ostholstein" class="wp-image-204" style="width:335px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.23.24.png 696w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.23.24-300x78.png 300w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>



<p></p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit-eine-win-win-situation-fuer-alle/">Budget für Arbeit: Eine Win-win-Situation für alle</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ein Traum wird wahr</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/ein-traum-wird-wahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 12:51:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leonhard liebt Comics, Fantasy und den Film &#8222;Nachts im Museum&#8220;. Dass er selbst in einem Museum arbeiten darf, empfindet er als Privileg, als einen wahrgewordenen Traum. Möglich wurde dieser mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-large-font-size"><em>Leonhard liebt Comics, Fantasy und den Film &#8222;Nachts im Museum&#8220;. Dass er selbst in einem Museum arbeiten darf, empfindet er als Privileg, als einen wahrgewordenen Traum. Möglich wurde dieser mit einem Budget für Arbeit.</em> <em>Wir haben Leonhard an seinem Arbeitsplatz besucht und mit ihm über seinen Werdegang gesprochen.</em></p>



<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="has-medium-font-size">Ein typischer Arbeitstag von Leonhard beginnt an der Kaffeemaschine. Stets darauf bedacht, dass der Kaffee auch später am Tag noch fließt, wenn er fließen soll, füllt Leonhard Bohnen nach, kontrolliert den Wasserstand und lässt kleinere Wartungsprogramme laufen. Er lüftet den großen Besprechungsraum, in dem die Maschine steht, bereitet ihn gegebenenfalls für Besprechungen vor und setzt sich dann an seinen Arbeitsplatz: einen Schreibtisch im Büro am Ende des Ganges. Zwei Bildschirme nehmen einen Großteil des Tisches ein, links und rechts daneben verteilt sind &#8211; mal mehr, mal weniger geordnet &#8211; Notizen, Stifte, Fotos, eine Tasse und diverse Hefter. Ein typischer Büroarbeitsplatz eben.</p>



<p class="has-medium-font-size">Außer Leonhard finden in diesem Büro noch zwei weitere Kolleginnen Platz. Entlang der Wände reihen sich Regale und raumhohe Schränke voller Bücher und elektronischer Geräte aneinander. Auf ansonsten schmucklosen Tischen sind große Pläne und Bauzeichnungen ausgebreitet und durch eine Fensterfront blickt Leonhard in den Innenhof des Altbaus, der früher einmal Hotels und für einige Jahre die Vereinigten Blattgoldfabriken von Fürth beherbergte. Dass von hier aus mit Edelmetall gehandelt wurde, ist allerdings lange her. Stattdessen befindet sich heute im ersten Stock des Gebäudes vorübergehend <a href="https://rundfunk-museum.de/de/home" data-type="link" data-id="https://rundfunk-museum.de/de/home">die Verwaltung des Rundfunkmuseums Fürth</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Traum wird wahr</h2>



<p>Seit 2015 arbeitet Leonhard für das Museum. Zu ihm gekommen ist er, sagt Leonhard, wie Harry Potter zu seinem Zauberstab: &#8222;Nicht ich habe die Stelle gefunden, das Museum hat mich gefunden.&#8220; Leonhard besuchte ein förderpädagogisches Zentrum in Fürth und nahm zum Ende seiner Schulzeit Kontakt mit <a href="http://www.access-inklusion.de">dem Fachdienst Access &#8211; Inklusion im Arbeitsleben</a> auf. Viele seiner damaligen Mitschüler*innen wechselten nach der Schule in eine Werkstatt für behinderte Menschen. Nicht so Leonhard, der von sich erzählt, er habe sich &#8222;in Werkstätten nie wirklich drin gefühlt. Und da dachte ich mir: &#8218;Mensch, allgemeiner Arbeitsmarkt, na klar, auf geht’s!&#8217;“</p>



<p>Bis er dort ankommt, sollen allerdings einige Jahre vergehen. Mit Unterstützung von Access bekommt der geschichtsbegeisterte junge Leonhard zunächst die Chance, ein Praktikum im Rundfunkmuseum Fürth zu absolvieren. Dort gefällt es ihm so gut, dass er das Praktikum immer wieder verlängert. &#8222;Seit ich den Film &#8218;Nachts im Museum&#8216; gesehen habe, könnte ich mir nichts schöneres vorstellen&#8220;, schwärmt Leonhard. In zwei Jahren absolviert er im Museum zunächst einen betrieblich orientierten Berufsbildungsbereich, anschließend wechselt er auf einen Werkstattaußenarbeitsplatz. </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-container-core-quote-is-layout-fbb65112 wp-block-quote-is-layout-flow is-style-plain--4" style="border-style:none;border-width:0px;border-radius:87px;margin-top:0;margin-bottom:0;padding-top:var(--wp--preset--spacing--10);padding-right:var(--wp--preset--spacing--60);padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--10);padding-left:var(--wp--preset--spacing--60)">
<p class="has-text-align-center has-base-color has-base-2-background-color has-text-color has-background has-link-color has-large-font-size wp-elements-3f5faa3f886d519abf73b93c8eee0394"><strong>&#8222;Der Mittelpunkt liebt mich einfach.&#8220;</strong></p>
</blockquote>



<p>Die Arbeit im Museum, das in dieser Zeit noch geöffnet ist, gegenwärtig aber saniert wird (Stand: August 2025), macht ihm Spaß. Er mag es, mit den Exponaten zu arbeiten. Er vertieft sich in ihre Geschichte und eignet sich nach und nach ein beinahe nerdiges Detailwissen an, das selbst erfahrene Kolleg*innen immer wieder staunen lässt. Vor allem aber: Er behält sein Wissen nicht für sich. Er liebt den großen Auftritt, den Umgang mit anderen Menschen. Und so lernt Leonhard über die Jahre, Besucher*innengruppen durch das Haus zu führen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://youtu.be/MQzUF1Lj4GY?si=_AvrBfP4LM4eVqtU" title="leo. spricht für sich" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/MQzUF1Lj4GY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>
</div>



<p>Ein Makel hat diese schöne Geschichte für Leonhard allerdings: Formal bleibt er Beschäftigter einer WfbM &#8211; und damit einer Welt verhaftet, in der er sich deplatziert fühlt. Lange ändert sich an diesem Status nichts, obwohl Leonhard, wie er sagt, &#8222;vielen Leuten auf die Nerven geht&#8220; mit seinem Wunsch, regulärer städtischer Mitarbeiter zu werden. </p>



<p>Schwung in die Sache kommt erst, als die Leitung des Museums wechselt und die neue Leiterin die Festanstellung Leonhards forciert. <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/faq/" data-type="page" data-id="33">Das Budget für Arbeit</a> gibt ihr dafür die richtigen Argumente an die Hand. Der Lohnkostenzuschuss und die Anleitung am Arbeitsplatz, die weitere berufliche Sicherung durch Access, all das überzeugt schließlich auch die Stadt Fürth, Leonhard im Jahr 2024 &#8211; zu diesem Zeitpunkt ist er bereits der dienstälteste Kollege des Museums &#8211; in ein Arbeitsverhältnis zu übernehmen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Hoffnung auf ein Level-up</h2>



<p>Diesen formalen Wechsel und den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt geschafft, den Sonderstatus als Werkstattbeschäftigter abgelegt zu haben, das alles macht Leonhard unendlich stolz. Auch wenn sich, wie er feststellt, an seinem Alltag zunächst nicht viel ändert &#8211; &#8222;mit dem allgemeinen Arbeitsmarkt putze ich mir ja nicht die Zähne&#8220;, sagt Leonhard in seiner launigen Art dazu. </p>



<p>Vier Tage pro Woche verrichtet er nun als festangestellter Museumshelfer in den Büros des Rundfunkmuseums seinen Dienst, dort wo einst Gold gehandelt und heute eine neue Dauerausstellung rund um das Hören konzipiert wird. Leonhard hat im Büro feste Aufgaben, die in einem Wochenplan festgehalten sind. Er begleitet Hörexpeditionen durch das Pegnitztal, arbeitet an Hörquizzen mit und produziert mit Unterstützung einer Kollegin Content für den Social-Media-Auftritt des Museums:</p>



<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/reel/C4nAzr5hZrM/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/reel/C4nAzr5hZrM/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/reel/C4nAzr5hZrM/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Rundfunkmuseum Fürth (@rundfunkmuseum)</a></p></div></blockquote>
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<p>Was jetzt noch fehlt? &#8222;Aktuell bin ich ja noch befristet, und ich würde mir eine Entfristung wünschen.&#8220; Bis 2026 gilt Leonhards derzeitiger Arbeitsvertrag. Dass es für ihn auch danach in dem liebgewonnenen Haus weitergeht, ist seine, bezogen auf die Arbeit, größte Hoffnung. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: &#8222;Das wäre für mich wie ein Level-Up in einem spannenden Game.&#8220; </p>



<p>□ Ein Beitrag <a href="http://www.access-inklusion.de" data-type="link" data-id="www.access-inklusion.de">von Access &#8211; Inklusion im Arbeitsleben</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="524" height="190" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.04.01.png" alt="Logo Access Erlangen" class="wp-image-198" style="width:306px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.04.01.png 524w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.04.01-300x109.png 300w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></figure>



<p></p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/ein-traum-wird-wahr/">Ein Traum wird wahr</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Es hat sich von Anfang an richtig angefühlt.“</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/es-hat-sich-von-anfang-an-richtig-angefuehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 08:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrelang war Michael in einer Werkstatt für behinderte Menschen in der Nähe von Erlangen zuhause. Irgendwann aber wurde ihm diese Welt zu eng, er fühlte sich ausgelernt und unterfordert. An [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Jahrelang war Michael in einer Werkstatt für behinderte Menschen in der Nähe von Erlangen zuhause. Irgendwann aber wurde ihm diese Welt zu eng, er fühlte sich ausgelernt und unterfordert. An einem Sommertag im Jahr 2021 wagte er deshalb den Sprung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Und heute? Hat er dank des Budgets für Arbeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag in der Tasche und wohnt in seiner eigenen Wohnung.</em></p>



<p>Will man Michael an seiner Arbeitsstelle treffen, muss man ihn erst suchen. Nicht dass er sich verstecken würde, dafür packt er doch zu gerne an. Nein, suchen muss man ihn deshalb, weil der Supermarkt, in dem er angestellt ist, so groß und die Regale so hoch sind. Am ehesten überblicken kann man dieses Nebeneinander meterlanger und -hoher Regale noch von der Galerie in der Mitte des Marktes – aber auch die dazugehörige Treppe müssen Ortsunkundige erst einmal finden.</p>



<p>Inmitten dieser labyrinthischen Anordnung von Angeboten und Alltäglichem fühlt sich Michael wohl, hier ist er stolz auf seine Arbeit. Sechs Stunden dauern seine täglichen Schichten. Er zieht Paletten voller Waren mit einem Hubwagen durch die langen Gänge und platziert sie am gewünschten Ort. Er räumt Waren ein und hilft im Lager bei der Warenannahme, entsorgt Altpapier und steht auch den Kund*innen bei Fragen zur Seite. Und manchmal begleitet er wie heute Vertreter*innen durch den Markt, die in Unternehmensauftrag die Platzierung bestimmter Produkte kontrollieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="909" height="1024" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/04/m2-909x1024.jpg" alt="Ein junger Mann steht vor einem Supermarktregal mit Milchprodukten. Sein rechter Arm lehnt auf einer Palette mit Milch. Er ist der Kamera zugewandt und sieht freundlich aus." class="wp-image-1672" style="width:550px" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/04/m2-909x1024.jpg 909w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/04/m2-266x300.jpg 266w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/04/m2-768x865.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/04/m2-1363x1536.jpg 1363w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/04/m2-1818x2048.jpg 1818w" sizes="auto, (max-width: 909px) 100vw, 909px" /><figcaption class="wp-element-caption">Seit 2022 arbeitet Michael mit einem Budget für Arbeit in einem Supermarkt in Weisendorf.</figcaption></figure>



<p>Seit Januar 2023 ist Michael hier angestellt, und im Gespräch wird schnell deutlich, wieviel ihm diese Arbeit bedeutet. Sie hat ihm Eigenständigkeit, ein sicheres Einkommen und nach Jahren in einem Wohnheim der Lebenshilfe sogar eine eigene Wohnung ermöglicht. „In einem guten Sinne habe ich erreicht, was ich erreichen wollte“, sagt er.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Über Hürden auf den allgemeinen Arbeitsmarkt</strong></h4>



<p>Einfach war der Weg hierhin für ihn nicht. Mehrere Jahre lang arbeitete und lebte Michael in einer Werkstatt für behinderte Menschen in Herzogenaurach, er hatte ein Zimmer im angeschlossenen Wohnheim, er lernte wichtige Handgriffe für seinen späteren Beruf und pflegte soziale Kontakte. </p>



<p>Schlecht war all das nicht, aber es war Michael ab einem gewissen Zeitpunkt eben auch nicht mehr genug. Während seines Sommerurlaubs 2021 fasste er sich deshalb ein Herz und wurde bei einem Rewe-Markt in der Nähe vorstellig. Er fragte nach Arbeit und bekam die Möglichkeit, ein Praktikum zu absolvieren. Die WfbM, in der er bis dahin tätig war, wiederum verständigte sich <a href="http://www.access-inklusion.de" data-type="link" data-id="www.access-inklusion.de">mit dem Fachdienst Access &#8211; Inklusion im Arbeitsleben</a>, der ihn in <a href="https://www.access-inklusion.de/leistungen/arbeitnehmende/" data-type="link" data-id="https://www.access-inklusion.de/leistungen/arbeitnehmende/">sein Betriebliches Arbeitstraining</a> aufnahm und Michael seitdem begleitet.</p>



<p>Das erste Praktikum ließ sich gut an, erinnert sich Michael, und doch endete es jäh. Nach einem Wechsel in der Marktleitung wurde die Erprobung nicht verlängert und er wähnte sich vor dem Nichts: „Ich war baff, ich war wirklich fertig. Ich wusste ja nicht, wie es weitergehen oder was ich machen sollte.“ Sollte der Weg auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schon hier enden? Nein. Mit Unterstützung seiner Jobcoaches fand er eine neue Praktikumsstelle, nun in einem größeren, familiengeführten Markt in Weisendorf, rund zehn Kilometer entfernt von seinem Wohnort.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Von Unsicherheiten und Erfolgserlebnissen</h4>



<p>&nbsp;„Es hat sich von Anfang an richtig angefühlt“, erzählt Michael von den ersten Tagen in „seinem“ Markt. Zwar fühlt auch er sich von der schieren Größe zunächst ein wenig eingeschüchtert, mit zugewandten Kolleg*innen und Jobcoaches an seiner Seite akklimatisiert er sich aber schnell. Bald ist klar, dass sich hier tatsächlich eine dauerhafte Perspektive eröffnen könnte &#8211; mithilfe eines Budgets für Arbeit nämlich. Der mit einem Budget gezahlte Lohnkostenzuschuss stellt einen finanziellen Anreiz für den Betrieb dar, für Michael wiederum bietet <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/faq/" data-type="page" data-id="33">das Budget für Arbeit</a> den großen Vorteil, auch weiterhin bei seiner Arbeit unterstützt werden zu können.</p>



<p>Die erforderlichen Formalien allerdings ziehen sich hin. Als sein Praktikum nach drei Monaten nicht im ersehnten Arbeitsvertrag mündet, sondern zunächst verlängert wird, wird er nervös: „Das hat mich verrückt gemacht. Ich hatte Angst, dass ich nicht mehr weiterkomme, und wollte schon alles hinschmeißen.“ Michael berichtet von unruhigen Nächten, von der Sorge zu scheitern. Seine Familie stützt und beruhigt ihn in dieser Zeit, hilft ihm dabei, ob der Unsicherheit nicht den Kopf zu verlieren.</p>



<p>Sein Durchhaltevermögen wird strapaziert, zahlt sich schließlich aber aus. Im Winter 2022 hat das lange Warten ein Ende: Das Budget für Arbeit wird bewilligt, Michael unterschreibt einen Arbeitsvertrag und ist endlich dort angekommen, wohin er sich knapp anderthalb Jahre zuvor aufgemacht hatte: auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. „Mein inneres Gefühl hat mir damals schon gesagt, dass die Richtung stimmt“, erinnert er sich an die Zeit, als er die WfbM gerade verlassen hatte, „dass der erste Arbeitsmarkt genau das Richtige ist und mein Weg dorthin geht. Und genau so ist es Gott sei Dank ja auch gekommen.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="524" height="190" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.04.01.png" alt="Logo Access Erlangen" class="wp-image-198" style="width:306px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.04.01.png 524w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.04.01-300x109.png 300w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /></figure>



<p>□ Ein Beitrag <a href="http://www.access-inklusion.de" data-type="link" data-id="www.access-inklusion.de">von Access &#8211; Inklusion im Arbeitsleben</a></p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/es-hat-sich-von-anfang-an-richtig-angefuehlt/">„Es hat sich von Anfang an richtig angefühlt.“</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Ich bin froh, dass ich mutig war, deswegen – traut euch!&#8220;</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/ich-bin-froh-dass-ich-mutig-war-deswegen-traut-euch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 13:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit zwei Jahren arbeitet Nancy mit dem Budget für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Jetzt möchte sie noch mehr Menschen in Thüringen für das Budget begeistern. Budgetkompetenz: Nancy, sie wohnen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Seit zwei Jahren arbeitet Nancy mit dem Budget für Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Jetzt möchte sie noch mehr Menschen in Thüringen für das Budget begeistern.</h2>



<p><strong>Budgetkompetenz: Nancy, sie wohnen in Weimar und nutzen seit einiger Zeit das Budget für Arbeit. Was führte dazu, dass Sie jetzt auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sind?</strong></p>



<p>Nancy: Jetzt ganz grob gesagt, weil ich mich unterfordert gefühlt habe. Dazu kam noch ein Vorfall, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Das waren die Gründe, warum ich mich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt versuchen wollte und deswegen bin ich auch gegangen.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Wo arbeiten Sie denn jetzt und wo haben sie vorher gearbeitet?</strong></p>



<p>Nancy: Ich habe vorher in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen gearbeitet in Erfurt und ich arbeite jetzt seit über zwei Jahren auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt über das Budget für Arbeit. Ich bin Referentin bei einem Selbstvertretungsverband von Menschen mit Behinderungen.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Wie sind Sie denn überhaupt auf das „Budget für Arbeit“ aufmerksam geworden? Und wie hat das mit der Beantragung funktioniert?</strong></p>



<p>Nancy: Ich bin auf das Budget für Arbeit aufmerksam geworden, weil mich viele Menschen von außen drauf aufmerksam gemacht haben, und ich war auch ganz froh drüber. Ich hatte dann durch die Idee die Gelegenheit, mich mehr damit zu befassen, und bin froh, das jetzt machen zu dürfen.</p>



<p>Für mich war der Antrag erstmal einfach, weil ich einfach zum Sozialamt gegangen bin und habe den Antrag gestellt und das Sozialamt in Erfurt war wirklich gut drauf und hat mich die ganze Zeit gut unterstützt. Wie ist es in anderen ländlichen oder städtischen Bereich in Thüringen ist, das kann ich nicht aussagen, aber in Erfurt habe ich Unterstützung bekommen.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Wie sind Sie denn auf Ihren Arbeitgeber aufmerksam geworden und hat Sie dabei jemand unterstützt?</strong></p>



<p>Nancy: Das kann ich gar nicht mehr so genau sagen, aber ich weiß, dass ich bei einer Veranstaltung saß und da kam ich mit der Ministerin ins Gespräch. Sie meinte: „Wie wär&#8217;s, wenn du dort anfängst zu arbeiten?“. Na, das hab´ ich dann auch gemacht- jetzt hab&#8216; ich meinen Arbeitgeber gefunden!</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Was konnten Sie denn besonders gut, als Sie das begonnen haben?</strong></p>



<p>Nancy: Was ich gut konnte, war mit Menschen von der Politik zu sprechen. Da war es gut, dass ich schon aktiv war als Frauenbeauftragte und Werkstatträtin. Denn da kam ich ja schon mit Menschen in der Politik gut in den Kontakt und auch mit anderen Verbänden und Vereinen. Ja und jetzt mach&#8216; ich das, wo ich wirklich Spaß dran habe und ich hab&#8216; meinen Traumjob gefunden.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Dann geben Sie uns doch mal einen Einblick – wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Ihnen aus?</strong></p>



<p>Nancy: Normaler Arbeitstag ist so: Ich kümmere mich erstmal um meine E-Mails, beantworte erstmal Anrufe, die dann reingekommen sind und kümmere mich um Menschen, die Fragen haben nach Workshops usw. Da gibt’s so viele Tätigkeiten, das kann ich gar nicht alles aufzählen, was ich mache und wo ich Spaß dran habe. Generell macht mir aber die Lobbyarbeit und Interessensvertretung sehr viel Spaß. Auch, weil ich mit der Politik streiten mag und einfach sagen kann, was uns behinderten Menschen wichtig ist. Ich mag es, Menschen eine Stimme zu geben, die sich das noch nicht trauen. Ja, das ist es, was sich besonders daran mag.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Bekommen Sie denn Unterstützung bei der Arbeit, und wenn ja, wie sieht die aus?</strong></p>



<p>Nancy: Ich habe gerade zwei studierende Menschen bei mir, die mich unterstützen auf Ehrenamtsbasis und auch meine Kollegin die Stellvertreterin von meinem Arbeitgeber unterstützt.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: An wen können Sie sich wenden, wenn es Probleme bei der Arbeit gibt?</strong></p>



<p>Nancy: Ich habe Menschen drum herum, die mich unterstützen und ich hab´ auch von Außen und vom Sozialamt viel Unterstützung, auch der Integrationsfachdienst unterstützt mich gerade und da bin ich auch ganz froh drüber und das ist auch wichtig. Ich weiß, das muss es für alle Betroffenen mehr geben. Ich kann Ihnen nur sagen, in Erfurt funktioniert es &#8211; wie es woanders ist in Thüringen, kann ich nicht sagen.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Was gefällt Ihnen denn am „Budget für Arbeit“ besonders gut und welche Vorteile sehen Sie?</strong></p>



<p>Nancy: Ich bin froh, dass ein Großteil meines Gehaltes übernommen wird und dass es möglich ist, sein Leben lang das „Budget für Arbeit“ nutzen. Das ist einfach eine Absicherung für mich.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Was würden Sie am „Budget für Arbeit“ gerne verändern?</strong></p>



<p>Nancy: Ich würde mir wünschen, dass Menschen, die das „Budget für Arbeit“ nutzen, auch einen Ansprechpartner haben in dem jeweiligen Bundesland, das würde ich mir wünschen, aber ich bin ja grad dabei auch hier in Thüringen etwas zum Budget für Arbeit machen zu wollen, weil es mir wichtig ist, dass auch Budgetnehmer*innen eine Ansprechperson haben. Daher denke ich, dass auch das bundesweite Peer-Netzwerk eine gute Idee ist, hier kommen nämlich viele Betroffene aus vielen Bundesländern zusammen.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Inwiefern hat sich ihr Leben und vielleicht auch Sie selbst sich seit Dienstbeginn verändert?</strong></p>



<p>Nancy: Ich denke, ich bin etwas ruhiger geworden und bin auch umgezogen in eine andere Stadt, weil ich das Gefühl hatte, ich brauche einen Neuanfang. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt, ja. Ich bin ganz glücklich, ich wohne in keiner Plattenbauwohnung mehr, sondern in einem Altbau. Das ist eigentlich mein Wunsch gewesen, der wahr geworden ist und darauf habe ich mich riesig gefreut. Das hat sich hat sich also zum Guten verändert.</p>



<p><strong>Budgetkompetenz: Was empfehlen Sie anderen, die sich auf den Weg machen möchten?</strong></p>



<p>Nancy: Macht das einfach, traut euch, auch wenn es nicht einfach ist. Es wird immer Tage geben, da geht es euch nicht gut und ihr sagt, ihr wollt nicht mehr, schmeißt hin und geht zurück. Die Tage gibt es auch bei nicht behinderten Menschen. Versucht es einfach. Ich kann sagen, ich bin froh, den Weg gewagt zu haben, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, ich will zurück. Aber ich bin froh, dass ich mutig war. Deswegen traut euch! Und wenn ihr Fragen habt, fragt Freunde, Familie, oder sucht euch eine andere Person, die den Weg schon geschafft hat.</p>



<p></p>



<p>Bei Interesse und Fragen, melden Sie sich bitte unter <a href="mailto:kontakt@budgetkompetenz.de">kontakt@budgetkompetenz.de</a></p>



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		<title>„Man kann etwas nur schaffen, wenn man es wirklich will!“</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/man-kann-etwas-nur-schaffen-wenn-man-es-wirklich-will/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2024 13:58:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lena Vogelei hat mithilfe eines Budgets für Ausbildung ihren Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden und ist glücklich darüber, dass sie bald ihre Abschlussprüfung als Helferin im Gastgewerbe ablegen darf. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lena Vogelei hat mithilfe eines Budgets für Ausbildung ihren Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt gefunden und ist glücklich darüber, dass sie bald ihre Abschlussprüfung als Helferin im Gastgewerbe ablegen darf.</strong> </p>



<p>Helferin im Gastgewerbe ist eine Fachpraktikerausbildung. Das bedeutet, dass die Theorie in der Ausbildung reduziert ist und die fachpraktischen Inhalte stärker gewichtet werden. Die Begeisterung für das Berufsfeld wurde bei Lena Vogelei schon ganz früh geweckt, nämlich in der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgungsmanagement Schwerpunkt Service. Dort absolvierte sie ihr erstes Praktikum in einem Café und entdeckte so die Freude an der Arbeit im Servicebereich. Während ihrer Tätigkeit im Arbeitsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung wurde sie durch eine Ausbildungsanzeige wieder auf das integrative <a href="https://www.wo-ist-tom.de/de/index.php" data-type="link" data-id="https://www.wo-ist-tom.de/de/index.php">Café „Wo ist Tom?“</a> in Köln aufmerksam. Den Betrieb hatte sie bereits 2017 während eines Praktikums kennengelernt, so dass sie ohne Zögern die Gelegenheit ergriff und sich auf ein Praktikum mit der Aussicht auf Ausbildung als Helferin im Gastgewerbe bewarb. Das Praktikum gab dem Betrieb und der zukünftigen Auszubildenden die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und frühzeitig die Nutzung des Budgets für Ausbildung in die Wege zu leiten.   </p>



<p><a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/faq/" data-type="page" data-id="142">Das Budget für Ausbildung ist ein Förderinstrument</a>, das Menschen unterstützt, die Anspruch auf Leistungen des Berufsbildungsbereichs oder Arbeitsbereichs in einer Werkstatt für behinderte Menschen haben und eine Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt machen möchten. Bei Nutzung des Budgets für Ausbildung erhält der Betrieb die Ausbildungsvergütung sowie Arbeitgeberanteile erstattet und der oder die Budgetnehmende erhält Unterstützung und Begleitung im Betrieb und der Berufsschule.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="2560" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/11/20240918_162331-scaled.jpg" alt="Eine junge Frau steht vor der großen Kaffeemaschine eines Cafés. Sie lacht in die Kamera, hinter ihr ist ein langer Tresen zur erkennen." class="wp-image-1392" style="aspect-ratio:1;object-fit:cover;width:435px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/11/20240918_162331-scaled.jpg 1920w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/11/20240918_162331-225x300.jpg 225w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/11/20240918_162331-768x1024.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/11/20240918_162331-1152x1536.jpg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/11/20240918_162331-1536x2048.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></figure>



<p>Das Budget für Ausbildung ist, ebenso wie das Budget für Arbeit, ein gesetzlich festgeschriebenes Recht. Eine frühzeitige Beratung zu den Budgets ist sowohl für interessierte Budgetnehmende als auch für Angehörige und Betriebe sinnvoll, um zu erfahren, unter welchen Voraussetzungen ein Budget für Ausbildung beantragt werden kann und wann ein Budget für Arbeit in Betracht kommt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nach sechs Jahren endlich vor dem Ziel</h4>



<p>Für Lena Vogelei war es vom ersten Praktikum bis zum Start ihrer Ausbildung im August 2022 ein sechsjähriger Weg mit Höhen und Tiefen. Sie konnte auf ihrem Weg durch verschiedene Praktika einige Betriebe kennenlernen und viele Erfahrungen sammeln, die sie aber letztlich zu ihrem Ausbildungsbetrieb „Wo ist Tom?“ und dem Budget für Ausbildung geführt haben.  </p>



<p>Sie rät allen: „Sucht euch Hilfe und eine Vertrauensperson, vielleicht auch therapeutische Hilfe, da braucht man keine Angst vor haben.“ Für Lena Vogelei hat sich jede Menge verändert, seitdem sie nicht mehr in der Werkstatt arbeitet. „Ich bin viel fröhlicher in meinem Beruf, ich habe Freude mit den Gästen und den Kollegen und ich habe viel mehr Abwechslung und Bewegung. Jeder Tag ist anders.“ Für alle, die sich für ein Budget für Arbeit oder Ausbildung interessieren, hat Lena Vogelei folgenden Tipp: „Wenn Du noch in der Werkstatt bist, trau dich, dich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu bewerben. Wenn du einen Beruf gefunden hast, der dich glücklich macht, dann tu alles dafür! Ich habe es auch geschafft! Glaubt an euch selbst, habt einen starken Willen und gebt nie auf!“. Heute ist Lena Vogelei <a href="https://budget-kompetenz.de/fuer-budgetnehmerinnen/peer-netzwerk/" data-type="page" data-id="155">auch im Peer-Netzwerk des Projektes Budgetkompetenz aktiv, </a>wo sie sich mit anderen Menschen, die ebenso ein Budget nutzen oder nutzen wollen, austauschen und unterstützen können.</p>



<p>Das bundesweite Projekt Budgetkompetenz berät Menschen mit Behinderung, Betriebe, Fachdienst und Fachkräfte zu den Budgets für Arbeit und Ausbildung. Beteiligt sind fünf Projektpartner, darunter ISL e.V., BAG UB, Access – Inklusion im Arbeitsleben, integra Lübeck und Ostholstein und den BBD Berufsbegleitender Dienst im Kreis Neuss gGmbH. Es verfolgt das Ziel, die Nutzung der Budgets für Arbeit oder Ausbildung zu verbessern und damit mehr Alternativen zur Beschäftigung in einer Werkstatt für behinderte Menschen zu schaffen.</p>



<p>Interessierte Akteure im Rheinland, Arbeitgebende oder Budgetinteressierte melden sich bitte bei:</p>



<p>Silke Fuchs<br>Tel.: 02131 / 56857-15 <br>E-Mail: <a href="mailto:s.fuchs@bbd-neuss.de">s.fuchs@bbd-neuss.de</a></p>



<p>Das Projekt „Budgetkompetenz“ wird aus Mitteln des Ausgleichsfonds des BMAS gefördert.&nbsp;</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/man-kann-etwas-nur-schaffen-wenn-man-es-wirklich-will/">„Man kann etwas nur schaffen, wenn man es wirklich will!“</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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