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	<title>Best Practice - Budget Kompetenz</title>
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	<description>Initiative zum Budget für Arbeit und Ausbildung</description>
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	<title>Best Practice - Budget Kompetenz</title>
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		<title>„Wenn alle Lust haben, dann findet sich irgendwie ein Weg“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 07:42:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Wechsel des Betriebes oder die Finanzierung von Fortbildungen innerhalb eines Budgets für Arbeit: Wenn man will, ist vieles möglich, berichten Jenny Bießmann, Mitbegründerin und Leitungskraft von Aktiv und selbstbestimmt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph" style="font-style:normal;font-weight:700">Ob Wechsel des Betriebes oder die Finanzierung von Fortbildungen innerhalb eines Budgets für Arbeit: Wenn man will, ist vieles möglich,  berichten Jenny Bießmann, Mitbegründerin und Leitungskraft von <a href="https://akse-ev.de/">Aktiv und selbstbestimmt e.V. in Berlin (akse&nbsp;e.V.)</a> und Eliza Gawin, Budgetnehmerin bei akse&nbsp;e.V. in einem gemeinsamen Interview. Sie sprechen auch über die Wichtigkeit der individuellen Einstellung in der Verwaltung und über ihre Sorgen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Akse e.V. ist ein Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige und setzt verschiedene Projekte um, in einem <a href="https://leben-mit-aki.de/">Kooperationsprojekt zur außerklinischen Intensivpflege</a> wurde Eliza über ein Budget für Arbeit angestellt. Innerhalb dieses Projekts hat sie die Arbeitgeberin gewechselt und konnte ihr Budget für Arbeit relativ problemlos weiterführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eliza ist heute 32 Jahre alt und hat eine Ausbildung im Büromanagement mit IHK-Zertifikat abgeschlossen. Im Projekt übernimmt sie verschiedene Verwaltungsaufgaben und kümmert sich um die Betreuung der Webseite sowie andere gestalterische Arbeiten. Aufgrund der Weiterbildung zur Peer-Counselorin – dazu unten mehr – berät Eliza inzwischen auch in wachsendem Maße. Sie wohnt in Hessen, Leistungsträger für das Budget für Arbeit ist die Eingliederungshilfe (EGH), in diesem Fall der Landeswohlfahrtsverband (LWV Hessen).</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-base-2-color has-base-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-37a66c2dba81164b3b278502ded5a785" style="border-width:1px"><blockquote><p>„Bereits kurze Zeit nach Antragstellung wurde mir die Bewilligung angekündigt. Das war derart niedrigschwellig, das kenne ich aus meiner langjährigen Beratungsarbeit so wirklich kaum.“ </p><cite><em>Jenny Bießmann über die Zusammenarbeit mit dem Landeswohlfahrtsverband Hessen.</em></cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Den <strong>Bewilligungsprozesses </strong>beschreiben beide als sehr positiv: Die Kommunikation des zuständigen Sacharbeiters sei grundsätzlich davon geprägt gewesen, möglichst praktikable, barrierearme Wege für die beiden zu wählen: „Ich kann mich erinnern, dass wir alles größtenteils telefonisch besprochen haben. Auch den Arbeitsvertrag konnte ich per E-Mail schicken – das war alles ganz unkompliziert“, berichtet Eliza. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-ea507e69 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column has-global-padding is-content-justification-left is-layout-constrained wp-container-core-column-is-layout-d058d937 wp-block-column-is-layout-constrained" style="flex-basis:70%">
<p class="wp-block-paragraph">Jenny ergänzt: „Bereits kurze Zeit nach Antragstellung wurde mir die Bewilligung angekündigt. Das war derart niedrigschwellig, das kenne ich aus meiner langjährigen Beratungsarbeit so wirklich kaum.“ Und auch heute noch wird der Organisations- bzw. <strong>Verwaltungsaufwand</strong> vom LWV Hessen für Arbeitnehmerin und Arbeitgeberin minimal gehalten, betont Jenny: „Einmal jährlich will die EGH eine kurze Aufstellung über Krankheit, Urlaub und so weiter. Mehr will da niemand von uns.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der <strong>Wechsel der Arbeitgeberin </strong>sollte kein Problem darstellen und verlief ohne hohen Bürokratieaufwand. Wenngleich der Wechsel innerhalb des Projekts von einer zur anderen Projekt-Partnerin stattfand und das Budget in gleicher Höhe einfach weiterbewilligt werden konnte, war die unkomplizierte Weiterbewilligung für Jenny trotzdem überraschend einfach: „Das war und ist das am einfachsten <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/faq/" title="Fragen und Antworten zum Budget für Arbeit">zu verwaltende Budget für Arbeit</a>, das ich in meiner langjährigen Beratungserfahrung kenne. Einen Monat musste die alte Arbeitgeberin das Gehalt an uns überwiesen, weil die Umstellung noch nicht geklappt hatte – das war‘s“.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:30%">
<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="725" height="1024" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/07/Bild-Eliza-I-725x1024.jpg" alt="Eliza Gawin ist Budgetnehmerin bei akse e.V." class="wp-image-2876" style="width:auto;height:400px"/><figcaption class="wp-element-caption">Eliza Gawin ist Budgetnehmerin bei akse e.V.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch Fortbildungen werden finanziert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders positiv hervorheben wollen Jenny und Eliza die gute Zusammenarbeit bei der <strong>Beantragung von zwei Fortbildungen</strong>, darunter auch die einjährige Weiterbildung zur Peer Counselorin (ISL), die Elizas Arbeitsplatz weiter festigen konnte und ihr langfristige Perspektiven eröffnet. Dabei erinnert Eliza, dass damals sogar das Integrationsamt eingeschaltet und in der Eingliederungshilfe eine andere Sachbearbeitung mit einbezogen werden musste. Doch erneut zeigte der Kostenträger großes Interesse an einer schnellen und unkomplizierten Abwicklung, um die Weiterbildung für Eliza sicherzustellen. Die Kosten wurden vom Integrationsamt und der EGH letztlich geteilt und schließlich wurden sogar die kompletten Fahrtkosten übernommen. Nicht zuletzt durfte akse&nbsp;e.V. die Kosten abtreten, sodass diese direkt mit dem Bildungsträger abgerechnet wurden.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-base-2-color has-base-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-3123b3225257bebd9e35b8f113d21f80" style="border-width:1px"><blockquote><p>„Wenn alle mitspielen, Lust haben, dann findet sich irgendwie ein Weg.“</p><cite>Eliza Gawin, Budgetnehmerin bei akse e.V.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden heben hervor, dass es dafür aber keines besonderen Kniffs bedurfte: Natürlich, eine gute Begründung hatten Jenny und Eliza gemeinsam ausgearbeitet und genau beschrieben, warum die Fortbildung notwendig für die Sicherstellung einer langfristigen Anstellung ist – auch im Budget für Arbeit in Teilzeit mit 15 Wochenarbeitsstunden. Wieder lässt sich festhalten: „Wenn alle mitspielen, Lust haben, dann findet sich irgendwie ein Weg“, wie Eliza das auf den Punkt bringt. Jenny ergänzt: „Wir telefonieren einmal im Jahr, meistens mailen wir. Und ich erkenne da jedes Mal eine ganz große Offenheit bei allem, was so anfällt. Es geht immer ums Möglichmachen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sorge vor Kürzungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sorgen</strong> bereitet beiden vor allem die aktuelle politische Lage mit dem Fokus auf <strong>Leitungskürzungen</strong>: „Bei allem, was glatt lief, habe ich aktuell vor allem die Sorge, dass mein Budget auf einmal gekürzt wird oder ganz beendet wird“ äußert Eliza mit Blick auf das Nachbar-Bundesland NRW – denn <a href="https://www.lvr.de/media/wwwlvrde/soziales/menschenmitbehinderung/1_dokumente/arbeitundausbildung/dokumente_229/richtlinien/2025.10.29_LVR_BfA-AI_Richtlinie_barr~2.pdf" title="dort sieht eine Richtlinie zum Budget für Arbeit vor">dort sieht eine Richtlinie zum Budget für Arbeit vor</a>, den Lohnkosten-Zuschuss nach fünf Jahren ohne personenzentrierte Überprüfung pauschaliert in festen Intervallen von 75&nbsp;% auf bis zu 40&nbsp;% abzusenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jenny ergänzt aus Arbeitgeber*innen-Perspektive: „Gerade für kleine Firmen oder für Startups, die vielleicht Menschen im Budget zur Arbeit einstellen wollen, werden umfangreichere Kürzungen meines Erachtens ein K.O.-Kriterium. Dass pauschalierte Kürzungen angeblich mehr Planungssicherheit schaffen sollen, ist ja ein fast schon zynisches Argument vor diesem Hintergrund – vor allem wenn man bedenkt, dass viele Arbeitgeber*innen ja auch noch Umbaumaßnahmen etc. machen müssen, bevor sie einen Menschen mit Behinderungen einstellen. Da weiß ich aus der Beratungspraxis, dass das viele einfach sagen: Nö, machen wir nicht. Und nicht nur die kleinen Firmen, sondern auch die großen.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesucht: Mehr Tür-Öffner*innen in der Verwaltung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der abschließenden „Wünsch dir Was“-Frage sind sich Jenny und Eliza deswegen schnell einig: Mehr Sacharbeiter*innen und politische Entscheidungsträger*innen mit dem „Möglichmachen-Mindset“: Gesetze und Richtlinien sind das eine, in der tatsächlichen Verwaltungspraxis aber finden sich die wesentlichen Tür-Öffner beim Budget für Arbeit, resümieren die beiden. Und diese Praxis kann sicherlich kaum von den Signalen aus der Politik getrennt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jenny wünscht sich als Arbeitgeberin bei ihren Kolleg*innen zudem mehr Mut auf dem Weg zu einem inklusiveren Arbeitsmarkt: „Hey, einfach machen – es gibt doch Unterstützung. Macht euch auf den Weg und habt keine Angst.“ Eliza mahnt: „Das Budget hat mir eine Festanstellung ermöglicht. Bei mir hat das super geklappt. Aber ich war nach meiner Ausbildung lang auf der Arbeitssuche und ich denke, wenn die Beantragung nicht so glatt verlaufen wäre, dann wäre es vielleicht schwierig geworden mit der Beschäftigung.“</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/wenn-alle-lust-haben-dann-findet-sich-irgendwie-ein-weg/">„Wenn alle Lust haben, dann findet sich irgendwie ein Weg“</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie man das Vertrauen ins eigene Können stärkt: Lernbegleitung im Budget für Ausbildung</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/lernbegleitung-im-budget-fur-ausbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:17:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2020 können Menschen mit Behinderungen und Werkstattberechtigung ein Budget für Ausbildung in Anspruch nehmen. Damit die Ausbildung gelingt, braucht es aber mehr als nur einen finanziellen Anreiz für Unternehmen: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit 2020 können Menschen mit Behinderungen und Werkstattberechtigung ein Budget für Ausbildung in Anspruch nehmen. Damit die Ausbildung gelingt, braucht es aber mehr als nur einen finanziellen Anreiz für Unternehmen: Auch die individuelle Lernbegleitung der auszubildenden Person ist wichtig. Das zeigt das Beispiel von Justin Kremer aus Mönchengladbach. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Justin Kremer ist die Ausbildung zum Fachpraktiker im Verkauf Neuland. Das Elektrofachgeschäft in Mönchengladbach, in dem er seit September 2025 seine Ausbildung absolviert, hatte er zuvor durch ein Praktikum kennengelernt, das er während seiner Zeit in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) absolvierte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Praktikum zum Ausbildungswunsch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hatte Justin gar nicht vor, ein Praktikum machen. Er arbeitete gerne in der WfbM, mochte das Umfeld, das soziale Netz und den Rückzugsort. Als dann der soziale Dienst auf ihn zukam und ihm die Visitenkarte des Betriebs übergab, hat er lange überlegt. Der Gruppenleiter der WfbM unterstützte ihn und organisierte einen Schnuppertag im Betrieb. Justin nutzte diesen Vorstellungstag bewusst: Im Reparaturservice lernte er das Team kennen erhielt einen ersten Einblick in die Aufgaben. „Das war richtig cool“, erinnert er sich heute – und genau das weckte sein Interesse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin erhielt er im Mai 2025 die Zusage für ein zunächst zweiwöchiges Praktikum, in dem er erste Arbeitsaufträge übernahm. So durfte er beispielsweise Laufwerke wechseln – und das klappte sehr gut. Sein Praktikum wurde verlängert. Die Kollegen im Betrieb zeigten großes Interesse, stellten viele Fragen und bezogen Justin aktiv ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin kannte Justin zwar das Eingangsverfahren, die Berufsbildungsmaßnahme und den Arbeitsbereich der WfbM. Erfahrung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt hatte er aber noch nicht gesammelt. Als ihm schließlich der Geschäftsführer des Fachhandels den Vorschlag machte, eine Ausbildung im Verkauf zu beginnen, lautete Justins erster Gedanke: „Ich will das nicht machen.“ In der Praxis stellte sich dann aber schnell das Gegenteil heraus. Er merkte, dass er Freude an Kundengesprächen hat und dass es ihm liegt, Menschen zu beraten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rehabilitationspädagogische Lernbegleitung: ein Anker im Budget für Ausbildung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Justin Kremer und der Betrieb entschieden sich daher für die Ausbildung Fachpraktiker im Verkauf. Der Weg von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt sollte mithilfe der Förderleistung Budget für Ausbildung gezielt unterstützt werden. <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/" title="Budget für Ausbildung">Mit einem Budget für Ausbildung</a> erhält der Azubi die erforderliche Anleitung und Begleitung während der Ausbildung und der Betrieb eine Lohnkostenerstattung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Justin war die Beantragung des Budgets für Ausbildung jedoch eine bewegte Zeit. Er führte viele Gespräche – gemeinsam mit seinem Arbeitgeber und dem Unterstützernetzwerk, das den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt begleitete. Neben organisatorischen Abläufen lernte er auch inhaltlich einiges dazu: „Ich wusste gar nicht, dass die IHK für die Ausbildung so wichtig ist“, so Justin. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Schnuppertags am Berufskolleg erhielt er einen ersten Eindruck von seinen zukünftigen Lehrer*innen – das trug dazu bei, seine anfängliche Zurückhaltung gegenüber der Schule abzubauen. Gleichzeitig wünschte er sich während der Ausbildung eine verlässliche Lernbegleitung: „Ich finde es gut, einen Anker während der Ausbildungszeit zu haben und sich gemeinsam den Stoff zu erarbeiten. So kann man auch Lösungen für neue Herausforderungen finden.“ Schlussendlich wurde der Antrag auf ein Budget für Ausbildung bewilligt – inklusive der Unterstützungsleistung Lernbegleitung. Diese wird in Justins Fall von einer externen Lernbegleiterin <a href="https://www.rehadat.de/lexikon/Lex-Rehabilitationspaedagogische-Zusatzqualifikation-fuer-Ausbilderinnen-und-Ausbilder-ReZA/" title="mit rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZA)">mit rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZA)</a> erbracht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsames Lernen und Forschen: Methoden finden, die erfolgreich sind</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis bedeutet das für Justin Kremer seit Ausbildungsbeginn: Einmal pro Woche erhält er Unterstützung zu seinen Lernthemen durch Juliane Lewinski <a href="https://www.bfz-schlicherum.de/" title="vom Berufsförderungszentrum Schlicherum (BFZ)">vom Berufsförderungszentrum Schlicherum (BFZ)</a>. Sie ist seine Lernbegleiterin und verfügt über die oben erwähnte ReZA. Diese ist bei theoriereduzierten Ausbildungsgängen gesetzlich vorgeschrieben: Um den besonderen Bedarfen von Menschen mit Behinderungen bei ihrer Ausbildung gerecht werden zu können, sollen Fachkräfte im Betrieb entsprechend geschult sein. Liegt dieses spezielle Wissen im Ausbildungsbetrieb nicht vor, kann – wie es hier passiert ist – eine externe Fachkraft mit ReZA helfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Juliane Lewinski wurde vom Integrationsfachdienst (IFD) für die Ausbildung von Justin ins Boot geholt. Der IFD schätzt die Bedarfe im Rahmen eines Budgets für Ausbildung ein und spricht eine Empfehlung an den Leistungsträger aus: Was braucht es, damit die Ausbildung gelingt? So kam es, dass sich Justin Kremer und Juliane Lewinski zunächst in einem ersten Gespräch persönlich kennenlernten. Die Chemie zwischen Azubi und der Lernbegleiterin stimmte sofort – das ist entscheidend für die Zusammenarbeit, denn Juliane Lewinski ist nah dran an den Themen, die in einer Ausbildung zählen. Sollte die Abstimmung zwischen dem Budgetnehmenden und der Lernbegleitung nicht passen, sieht das Wunsch- und Wahlrecht dennoch eine passende Lösung vor: im Netzwerk wird dann die entsprechende Person einbezogen, damit der Azubi die richtige Unterstützung erhält.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Im Falle von Justin konnten aber Lernbegleitung und Azubi direkt über die Ausbildung sprechen: Was fällt schwer, wo fühlt sich der Azubi sicher, welche Situationen brauchen Übung &#8211; und wie gelingt es, das Gelernte im Betrieb umzusetzen? Für Frau Lewinski steht vor allem das gemeinsame Lernen im Mittelpunkt. Man merkt es ihr an, dass sie die jungen Menschen gerne fördert. „Lernbegleitung bedeutet für mich, die Auszubildenden dabei zu unterstützen, sich selbst besser kennenzulernen. Es geht um forschen und ausprobieren, welche Methode am besten zu den eigenen, individuellen Bedürfnissen passen“, berichtet die Fachkraft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn jemand beispielsweise nicht gerne liest, kommen Bilder zum Einsatz. „Allerdings werden keine Schablonen genutzt“, so Lewinski. „Die Materialien werden gemeinsam mit dem Azubi erstellt und dann auch gemeinsam getestet, ob sie wirklich helfen.“ So kann Justin Kremer das Erlernte unmittelbar im Betrieb anwenden. Begeistert beschreibt er am Beispiel der Pyrolyse, dem Selbstreinigungssystem im Backofen, wie daraus ein erfolgreich aufgebautes Verkaufsgespräch entsteht. Er mag die Rolle des Problemlösers, mit dem Ziel, am Ende des Gesprächs ein Lächeln beim Kunden zu sehen und im besten Fall auch etwas zu verkaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bilanz nach dem ersten Ausbildungsjahr: Justin fühlt sich gesehen und hat Pläne für die Zukunft</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Lernbegleiterin findet sowohl der Azubi als auch der Betrieb eine Ansprechperson, die während der Ausbildung mit einer Perspektive von außen unterstützt. Frau Lewinski telefoniert jede Woche mit dem Ausbilder, um den Betrieb zu sensibilisieren und so Überforderungen früh sichtbar zu machen, die im Arbeitsalltag manchmal unbemerkt bleiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn im Betrieb Redebedarf entsteht, wird gemeinsam vor Ort eine passende Lösung besprochen. „Am Anfang hatte ich große Probleme mit Telefonaten“, berichtet Justin. Ihm fiel es schwer, alle Informationen abzufragen und zu erfassen.“ Gemeinsam mit dem Betrieb wurde deshalb eine Telefonnotiz erarbeitet, die Justin im Telefongespräch die nötige Struktur gibt. Für regelmäßiges Feedback wurden ebenfalls feste Wege gefunden: Ein selbst erstelltes Arbeitsblatt dient als persönliche Rückmeldung – für den Azubi und für die Lernbegleitung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Vorbereitung auf die Berufsschule ist ein zentraler Teil der Unterstützung: Jede Klassenarbeit wird ernst genommen und besonders vorbereitet. Bei Prüfungsangst ist es zudem möglich, Prüfungssituationen zu simulieren. Psychologisch ausgebildete Kollegen können unterstützen und gemeinsam werden Ursachen ermittelt – damit gewinnen die jungen Menschen Sicherheit und können die Anforderungen in der Berufsschule oder im Betrieb besser bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einem Jahr Ausbildungszeit zieht Justin Kremer Bilanz: „Irgendetwas muss einen antreiben. Ich bin sehr wissbegierig und der Erfolg in meiner Ausbildung spornt mich an, ich werde gesehen.“ Schon jetzt kann er sich vorstellen, nach Abschluss seiner Fachpraktikerausbildung im Verkauf weiterzulernen und die Vollausbildung zum Verkäufer anzuschließen. Der Mut zu Beginn hat sich bereits gelohnt.</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/lernbegleitung-im-budget-fur-ausbildung/">Wie man das Vertrauen ins eigene Können stärkt: Lernbegleitung im Budget für Ausbildung</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Richtiger Instinkt, richtiges Instrument</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/richtiger-instinkt-richtiges-instrument/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 07:47:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Dezember 2022 arbeitet Jannis Voit in einem Kindergarten in Nürnberg – und das obwohl er sich die Arbeit mit Kindern noch vor einigen Jahren gar nicht vorstellen konnte. Dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Seit Dezember 2022 arbeitet Jannis Voit in einem Kindergarten in Nürnberg – und das obwohl er sich die Arbeit mit Kindern noch vor einigen Jahren gar nicht vorstellen konnte. Dass er trotzdem in genau diesem Bereich ein berufliches Zuhause gefunden hat, ist dem richtigen Instinkt seiner Jobcoaches und einer gezielten Qualifizierung zu verdanken – und zu gewissen Teilen auch <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/" title="Budget für Arbeit">dem Budget für Arbeit</a>.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jannis‘ Arbeitstag beginnt mit einem Frühstück. Nicht so sehr seinem eigenen, aber dem der Kinder, mit denen er arbeitet. Wenn morgens nach und nach die „Schatzsucher“ (so der Name der Kindergarten-Gruppe) in die städtische KiTa kommen, dürfen sie zum besseren Ankommen zunächst gemeinsam frühstücken. Jannis begleitet das Frühstück, reicht Teller und Tassen, räumt auf und wischt nach dem Essen die Tische. Im Anschluss wechselt der junge Mann in den Gruppendienst: Er ist bei Kreativangeboten dabei und spielt mit den Kindern. Wenn das Mittagessen ruft, geht er in den Speiseraum. Mit einigen Kindern deckt er Tische ein und räumt nach der gemeinsamen Mahlzeit wieder auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was in den ersten Stunden eines normalen Arbeitstages schon deutlich wird: Jannis‘ Arbeit besteht sowohl aus pädagogischen als auch aus hauswirtschaftlichen Tätigkeiten. Eine gute und abwechslungsreiche Mischung, sagt Jannis, wobei er auch klarstellt: „Die Arbeit mit Kindern macht mir am meisten Spaß. Sie freuen sich richtig, wenn ich da bin, das ist immer schön.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zu viel Stress im Kindergarten? Von wegen!</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn Jannis offensichtlich sein berufliches Glück in einem Kindergarten gefunden hat: Abzusehen war das, als er noch in der Schule war und seine ersten Gehversuche auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unternahm, längst nicht. „Ich wusste damals noch gar nicht, was ich wollte“, erinnert sich Jannis. Als er 2019 in die <a href="https://www.access-inklusion.de/leistungen/arbeitnehmende/" title="Schul-UB, eine erste Maßnahme zur beruflichen Orientierung beim Nürnberger Fachdienst Access">Schul-UB, eine erste Maßnahme zur beruflichen Orientierung beim Nürnberger Fachdienst Access</a>, startet, probiert er deshalb Vieles aus: Er versucht sich als Betreuungsassistenz in einem Wohnstift, arbeitet in Supermärkten und einer Bäckerei-Filiale. Zu Kindern aber will er als frischer Schulabgänger nicht; zu laut, zu trubelig, zu stressig, so stellt Jannis sich die Arbeit in einer Kita vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was also hat sich zwischenzeitlich geändert? Zunächst einmal beweisen die Jobcoaches bei Access den richtigen Riecher: Als klar wird, dass Jannis nicht in dem Supermarkt würde bleiben können, in dem er zu diesem Zeitpunkt noch arbeitet, schlägt ihm seine Inklusionsberaterin eine ganz andere Richtung vor. Er könne sich in einem Kindergarten vorstellen, erzählt sie ihm. Und wenn er wolle, könne er <a href="https://www.access-inklusion.de/leistungen/arbeitnehmende/" title="bei Access in die Maßnahme „Fit für Kita und GastroService“">bei Access in die Maßnahme „Fit für Kita und GastroService“</a> wechseln. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Access wird Jannis &#8222;Fit für die Kita&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Jannis wiederum behält sich in diesem Moment seine Offenheit und Neugier. Er geht zum Vorstellungsgespräch, das er bis heute als „sehr gut“ in Erinnerung behalten hat. Und er wird schließlich auch dem zweiten Vorschlag folgen, als er im September 2021 in „Fit für Kita“ startet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter dem sportlich klingenden Namen verbirgt sich der betriebliche Berufsbildungsbereich, den Access als anderer Leistungsanbieter (aLa) anbietet. Menschen mit Behinderungen und einer Werkstattberechtigung werden dort gezielt für spätere Tätigkeiten z.B. in Kindertagesstätten, Gastronomie- oder Pflegebetrieben qualifiziert. In gewisser Weise füllt Access damit eine Lücke. Denn selbst wenn Menschen mit Behinderungen gerne mit Kindern arbeiten möchten: Sofern sie die Ausbildungen zu Kinderpfleger*innen oder Erzieher*innen nicht schaffen, bleibt ihnen dieses Berufsfeld aus formalen Gründen oft genug verschlossen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-ea507e69 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-576x1024.jpg" alt="Drei Männer stehen am Hauptbahnhof von Leipzig am Gleis. Sie lächeln in die Kamera." class="wp-image-2831" style="aspect-ratio:0.5709108065795964;width:359px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-576x1024.jpg 576w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-169x300.jpg 169w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-768x1366.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-864x1536.jpg 864w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-1152x2048.jpg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/PXL_20260311_1106439932-scaled.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jannis (rechts) zusammen mit Marco Schrage (links) und Thomas Dirr, Inklusionsberater bei Access &#8211; Inklusion im Arbeitsleben und Mitarbeiter im Projekt Budgetkompetenz.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4369-1024x768.jpg" alt="Ein voll besetzter Vortragssaal. Viele Menschen sind von hinten zu sehen. Im Hintergrund sind drei Vortragende zu erkennen, außerdem eine Präsentation, auf der groß ein Logo des Projektes Budgetkompetenz zu erkennen ist." class="wp-image-2648" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4369-1024x768.jpg 1024w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4369-300x225.jpg 300w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4369-768x576.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4369-1536x1152.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_4369.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Als Arbeitsexperte gestaltet Jannis Vorträge zum Budget für Arbeit mit. So geschehen im März 2026 beim Fachkongress You Can in Leipzig.</figcaption></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Nicht so bei Jannis und den anderen Teilnehmenden von Fit für Kita. In etwas mehr als zwei Jahren lernt er – an vier Tagen pro Woche im Qualifizierungsbetrieb und einmal wöchentlich am Bildungstag bei Access – jede Menge über den richtigen Umgang mit Kindern, er übt pädagogische Angebote ein und beschäftigt sich mit hauswirtschaftlichen Themen. „Als Quereinsteiger“, wie Jannis betont – und er schließt: „Das war wie eine Weiterbildung für mich.“</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Budget für Arbeit als Türöffner</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein glücklicher Zufall will es, dass der Betrieb, in dem Jannis die Kindergartenwelt kennenlernt, zugleich derjenige ist, der ihn nach gut zwei Jahren anstellen will. Und hier kommt das Budget für Arbeit ins Spiel. Tatsächlich sind Menschen wie Jannis in den Stellenschlüsseln pädagogischer Einrichtungen nämlich nicht vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Betrieb von Kindertagesstätten zahlt der Freistaat Bayern Zuschüsse, sofern genügend ausgebildetes Personal beschäftigt wird (Kinderpfleger oder Erzieherinnen zum Beispiel). Helfer*innen zählen nicht dazu. Selbst wenn Jannis also den Willen mitbringt, mit Kindern zu arbeiten: Ohne anerkannte pädagogische Ausbildung ist seine Beschäftigung üblicherweise nicht förderfähig – und für die meisten Kindertagesstätten und ihre Träger damit schlicht nicht zu stemmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist schließlich also <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/" title="Budget für Arbeit">das Budget für Arbeit, das Jannis Tür und Tor öffnet</a>. Dank des Lohnkostenzuschusses und zusätzlicher Aufwendungen für die Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz wird seine Anstellung für den Träger seiner Nürnberger Einrichtung wirtschaftlich darstellbar. Die Berufsbegleitung von Access wiederum unterstützt Jannis und den Betrieb beim Antragsverfahren, und nach einer gewissen Wartezeit kann Jannis Ende 2022 seine Unterschrift unter den Arbeitsvertrag setzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er mag es sich selbst vor ein paar Jahren noch gar nicht vorstellen haben können, und doch wird Jannis im Dezember 2026 bereits in sein fünftes Jahr als Kindergartenhelfer gehen. Wie in den ersten Tagen geht er mit Freude zur Arbeit. Er hat feste Ansprechpartner*innen und weiterhin eine Begleiterin von Access an seiner Seite, die ihm bei Problemen zur Seite steht, für ihn Hilfsmittel erstellt und ihm bei organisatorischen Aufgaben zur Hand geht. Sein Arbeitsvertrag wurde kürzlich um fünf weitere Jahre verlängert, und wenn es nach Jannis geht, wird 2031 – dann mit einem zehnjährigen Jubiläum vor Augen – noch längst nicht Schluss für ihn im Kindergarten sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/richtiger-instinkt-richtiges-instrument/">Richtiger Instinkt, richtiges Instrument</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Vieles ausprobiert: ein Lebensweg zum Budget für Arbeit</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/vieles-ausprobiert-ein-lebensweg-zum-budget-fuer-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 14:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[gute Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Schleswig-Holstein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview gefüllt mit Erinnerungen. Manuel Marquardt berichtet von seinem Weg, von Höhen, Tiefen und vielen Erprobungen &#8211; immer mit dem großen Wunsch, beruflich einen festen Platz zu finden. Manuels [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Interview gefüllt mit Erinnerungen. Manuel Marquardt berichtet von seinem Weg, von Höhen, Tiefen und vielen Erprobungen &#8211; immer mit dem großen Wunsch, beruflich einen festen Platz zu finden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manuels berufliche Entwicklung begann bereits in der Schulzeit: von der Regelschule in ein Förderzentrum, anschließend innerbetriebliche Qualifizierung und hinein in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Erste Kontakte zu <a href="https://www.integra-sh.de/" title="Integra gGmbH (Integrationsfachdienst und außerschulischer Bildungsträger) ">Integra gGmbH (Integrationsfachdienst und außerschulischer Bildungsträger) </a>wurden bereits während der Schulzeit geknüpft. Integra gGmbH unterstützt nämlich Projekte zum Übergang von Schule in den Beruf und fördert damit den Weg junger Menschen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-ea507e69 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized" style="margin-right:var(--wp--preset--spacing--10);margin-left:var(--wp--preset--spacing--10)"><img loading="lazy" decoding="async" width="1920" height="1080" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/Plakat-Marquardt.png" alt="Ein Plakat zeigt den Lebensweg von Manuel Marquardt." class="wp-image-2811" style="aspect-ratio:1.1876121269231465;object-fit:contain;object-position:56% 56%;width:708px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/Plakat-Marquardt.png 1920w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/Plakat-Marquardt-300x169.png 300w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/Plakat-Marquardt-1024x576.png 1024w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/Plakat-Marquardt-768x432.png 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/06/Plakat-Marquardt-1536x864.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auf einem bundesweiten Netzwerktreffen in Berlin berichtete Manuel Marquardt von seinen Erfahrungen. Auf diesem Plakat zeichnete er seinen Lebensweg nach.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls noch als Schüler absolvierte Manuel mehrere Praktika in verschiedenen Bereichen: in Küchen, dem Arbeitsbereich der WfbM, einem Supermarkt. In dieser Zeit wurde schnell deutlich, dass Manuel offen ist vieles auszuprobieren. Seine Stärken: Zuverlässigkeit, Freundlichkeit und die Bereitschaft anzupacken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Schulzeit begann er sich in der Lager-Logistik zu erproben, doch die schulischen Anforderungen waren hoch. Über Integra nahm er an der Innerbetrieblichen Qualifizierung (InBeQ) teil und absolvierte weitere Praktika im Teppichmarkt, im Fliesen- und Dachdeckerhandwerk. Es wurde vieles ausprobiert, doch der passende Platz ließ sich zunächst nicht finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Arbeit ging es aber nicht, Manuel strebte also weiter. Über die Anbindung an die WfbM sammelte Manuel weitere praktische Erfahrungen als Maurer, Maler und erneut im Lager. Dann der Lichtblick: Hausmeisterhelfer.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Manuel probierte sich wieder einmal in einem für ihn neuen Bereich aus, und siehe da: Hier fühlte er sich wohl. Zur gleichen Zeit wurde ein neues gesetzliches Instrument geschaffen, <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-arbeit/faq/" title="">das Budget für Arbeit</a>, das Menschen wie Manuel den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Integra gGmbH unterstützte bei den Anträgen – der Weg war lang, denn das Budget für Arbeit war für alle Beteiligten, einschließlich Arbeitgeber, Leistungsträger und begleitendem Integrationsfachdienst, noch neu.</p>



<figure class="wp-block-pullquote has-base-2-color has-base-background-color has-text-color has-background has-link-color has-xx-large-font-size wp-elements-184e26f521fc6f72b69dfa6df28484dd"><blockquote><p><strong>&#8222;Man kann nicht viel verlieren, man kann nur gewinnen.&#8220;</strong></p><cite>Manuel Marquardt erklärt, warum auch andere sich um ein Budget für Arbeit bemühen sollten.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch es funktionierte: Das Budget für Arbeit führte zu einer Anstellung in einem Kindergarten, wo Manuel seitdem Hausmeistertätigkeiten ausübt. Manuel hebt die Vorteile dieses Modells hervor: „Geld verdienen, Festanstellung, nicht alles wird angerechnet, persönliche Freiheit, die Möglichkeit, etwas dazu zu verdienen.“ Er empfiehlt anderen, sich auf den Weg zu machen – auch wenn der Weg nicht immer einfach ist: „Einfach ausprobieren, machen! Denn man kann nicht viel verlieren, man kann nur gewinnen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicherheit ist Manuel wichtig: Regelmäßige, ganzjährige Arbeitszeiten und klare Aufgaben verleihen ihm Stabilität. Seit fünf Jahren ist er im Budget zufrieden und er betont, wie wichtig es ist, dass seine beständige Unterstützung bleibt. Auch bei Manuel gab es Momente, in denen es ihm zu viel wurde. Jemanden an seiner Seite zu haben, half ihm in diesen Situationen ungemein. Das Rückkehrrecht in die WfbM bietet ihm zusätzlich Schutz und Sicherheit und ermöglicht so, sich weiterzuentwickeln und zu erproben. Der Weg zurück bleibt ihm immer offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manuels beruflicher Weg zeigt: Es ist nicht immer eine Entweder-Oder-Situation. Vielmehr können sich unterschiedliche Wege – Budget für Arbeit, WfbM, weitere Praktika – miteinander kreuzen. Flexibilität, Zielstrebigkeit und das gemeinsame Anpacken ermöglichen Fortschritte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausblick: Die Geschichte scheint nicht zu Ende. Auch aus dem Budget für Arbeit kann sich weiteres ergeben. Ein Arbeitgeberwechsel oder neue berufliche Herausforderungen sind dank kontinuierlicher Anleitung und Begleitung weiterhin möglich, wobei Manuel die Freiheit behält, über seine berufliche Weiterentwicklung zu entscheiden.</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/vieles-ausprobiert-ein-lebensweg-zum-budget-fuer-arbeit/">Vieles ausprobiert: ein Lebensweg zum Budget für Arbeit</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Aktion Inklusion:  So kam Sina von der Förderschule in Arbeit</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/aktion-inklusion-so-kam-sina-von-der-foerderschule-in-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 14:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[gute Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Kita]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sina ist angekommen! Sie arbeitet seit fünfeinhalb Jahren im Kindergarten, in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Sina bekommt ein Budget für Arbeit im Rahmen der Aktion Inklusion. Das [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/aktion-inklusion-so-kam-sina-von-der-foerderschule-in-arbeit/">Aktion Inklusion:  So kam Sina von der Förderschule in Arbeit</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph">Sina ist angekommen! Sie arbeitet seit fünfeinhalb Jahren im Kindergarten, in dem Dorf, in dem sie aufgewachsen ist. Sina bekommt ein Budget für Arbeit im Rahmen der Aktion Inklusion. Das ist in Nordrhein-Westfalen ein Förderprogramm <a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/" title="des Landschaftsverbandes Rheinland">des Landschaftsverbandes Rheinland</a>, das sich an Förderschüler*innen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung und Schwerbehinderung richtet. Das Besondere an diesem Programm: Es bezieht sich nicht auf die bundesgesetzliche Grundlage nach § 61 SGB IX. Es sind freiwillige Leistungen des Landschaftsverbandes, die der besseren Unterstützung von Menschen mit Behinderungen dienen. Die Förderinstrumente sind die Gleichen, und den jungen Menschen wird mit ihnen ein direkter Weg von der Schule in den allgemeinen Arbeitsmarkt eröffnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Voraussetzung für <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/07/FAQ-Budget-fuer-Arbeit-fuer-Budgetnehmende-Juni25.pdf" title="FAQ Budget für Arbeit für Budgetnehmende [Juni25]">das Budget für Arbeit</a> im Rahmen der Aktion Inklusion ist die sogenannte <em>Werkstattfähigkeit</em>. Als werkstattfähig gelten Menschen, die behinderungsbedingt weniger als drei Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können und somit voll erwerbsgemindert sind.  Die Agentur für Arbeit stellte bei Sina im letzten Jahr der Werkstufe (auch Berufschulstufe) die Werkstattfähigkeit fest. Das Programm des Landschaftsverbandes in Nordrhein-Westfalen macht möglich, dass Schulabgänger*innen der Förderschule bei Erfüllung dieser Voraussetzung das Budget für Arbeit in Anspruch nehmen können, ohne zuvor an der Berufsbildungsmaßnahme einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung oder eines anderen Leistungsanbieters teilnehmen zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Überprüfen und Erreichen aller Voraussetzungen hat die Schule geholfen. Sie pflegt gute Kontakte zur Agentur für Arbeit und zum Integrationsfachdienst. Das sind die beiden Netzwerkpartner, die bei der Beantragung des Programms des Landschaftsverbandes Rheinland beteiligt werden müssen. Die Arbeitsstelle hat Sina mit Hilfe ihrer Familie selbst gefunden. Damit waren die Weichen für das Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im letzten Jahr der Werkstufe bereits gestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Budget klappt, wenn alle miteinander sprechen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass aber schlussendlich alles so gut geklappt hat, ist der guten Abstimmung der verschiedenen Stellen und des Arbeitgebers und natürlich Sina selbst zu verdanken. Am Ende der zweijährigen Werkstufe, während der sie bereits mehrere Praktika absolviert hatte, befürwortete die Leiterin des Kindergartens aufgrund Sinas guter Arbeit eine Verlängerung des Praktikums um ein weiteres Jahr. Das einjährige Praktikum und die frühzeitige Einstellungsabsicht des Kindergartens gaben genügend Zeit, erforderliche Gutachten zu besorgen und den Antrag für <a href="https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/inklusionsamt/foerdermoeglichkeiten/budget_fuer_arbeit_3/budget_fuer_arbeit.jsp" title="das Budget für Arbeit – Aktion Inklusion">das Budget für Arbeit – Aktion Inklusion</a> zu stellen. Transparent war dieser Prozess rückblickend betrachtet aber nicht immer, berichtet die Mutter von Sina. Erfahrungswerte mit dem Budget für Arbeit &#8211; Aktion Inklusion gebe es wenige, und sie habe auch das Gutachten der Agentur für Arbeit nie gesehen. Hier könnten Prozesse künftig noch besser laufen, findet sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch wenn die Förderhöhe des Budgets für Arbeit alle zwei Jahre durch den Integrationsfachdienst überprüft wird und dadurch so manche Unruhe entsteht: Die Familie ist dankbar für die Förderung des Beschäftigungsverhältnisses. Sina hat sich durch ihre Arbeit sehr gut entwickelt und, das ist das Wichtigste, sie hat Freude an dem, was sie tut. Mittlerweile sind Routinen entstanden, sie arbeitet im Frühstücksservice und kann die Aufgaben, für die sie zuständig ist, selbstständig erledigen. Mit dem Geld, das sie mit ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verdient, hat sie den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft. Sie lebt alleine und finanziert ihren Lebensunterhalt durch ihr Gehalt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sina und ihrer Mutter ist bewusst, dass dieser Weg für Schüler*innen der Förderschule in den allgemeinen Arbeitsmarkt eher noch die Ausnahme ist. Sie möchten mit ihrem Bericht dazu beitragen, dass mehr Schüler in Nordrhein-Westfalen das Programm Aktion Inklusion kennenlernen. Wir danken Sina und ihrer Familie für die Offenheit, ihre Erfahrungen zu teilen und wünschen ihr für ihre berufliche Zukunft alles Gute!</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/aktion-inklusion-so-kam-sina-von-der-foerderschule-in-arbeit/">Aktion Inklusion:  So kam Sina von der Förderschule in Arbeit</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 11:36:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachpraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[gute Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Krefeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Krefeld absolviert Florian Schweers eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Einfach war der Weg dorthin nicht immer, und doch sind sich alle Beteiligten einig: Die Hürden zu nehmen hat sich [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/">Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-base-background-color has-background has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>In Krefeld absolviert Florian Schweers eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Einfach war der Weg dorthin nicht immer, und doch sind sich alle Beteiligten einig: Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es läuft super“, berichtet Nathalie Sträter, <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/" title="Fachbereichsleiterin Tagesstruktur und Netzwerke der St. Augustinus Gruppe">Fachbereichsleiterin Tagesstruktur und Netzwerke der St. Augustinus Gruppe</a> über den neuen Azubi im <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/beschaeftigung-beratung-und-begegnung/netzwerke-und-cafes" title="Café Königshof in Krefeld">Café Königshof in Krefeld</a>. Es ist <a href="https://www.st-augustinus-behindertenhilfe.de/news/ein-ausbildungsplatz-der-mehr-bedeutet" title="das erste Mal, dass im Café Königshof ein Auszubildender mit der Förderung Budget für Ausbildung beschäftigt wird">das erste Mal, dass im Café Königshof ein Auszubildender mit der Förderung Budget für Ausbildung beschäftigt wird</a>. Martin Hanke, Standortleiter des Cafés Königshof, hat das Projekt im Team von Nathalie Sträter übernommen und die Einführung des Modells mit großem Einsatz vorangetrieben.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-ea507e69 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2543" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-768x1024.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-225x300.jpg 225w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-1152x1536.jpg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-1536x2048.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20260213_100757-rotated.jpg 1734w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Florian Schweers absolviert eine Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe. Foto: Silke Fuchs</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Vom Budget für Ausbildung erfuhr er erstmals in einem Teammeeting, in dem Silke Fuchs, Mitarbeiterin im Projekt Budgetkompetenz, über das Förderinstrument informierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sich dann Florian Schweers Arbeitskompetenzen im Rahmen der tagesstrukturierenden Maßnahmen immer mehr zeigten und er auch seine Arbeitsstunden erhöhte, wurde klar, dass er ein geeigneter Kandidat für die Ausbildung zum Fachpraktiker Gastgewerbe ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anspruch auf einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (die sogenannte Werkstattberechtigung) lag bereits vor, so dass Herr Schweers einen Antrag <a href="https://budget-kompetenz.de/budget-fuer-ausbildung/faq/" title="Fragen und Antworten zum Budget für Ausbildung">auf ein Budget für Ausbildung</a> bei der Eingliederungshilfe stellen konnte.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Über Hindernisse zur Ausbildung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Es waren viele Hürden zu nehmen“, berichtet Herr Hanke über den Verlauf des Antragsverfahrens. „Ohne die IHK hätte es noch länger gedauert.“ Als ersten Schritt galt es herauszufinden, ob der Betrieb überhaupt Ausbildungsbetrieb sein kann. Das ist ein geläufiger Prozess und war daher schnell zu klären. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-ea507e69 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2026/01/20251106_145611-768x1024.jpg" alt="Elena Willkomm und Martin Hanke haben das Budget für Ausbildung im Café Königshof auf den Weg gebracht. Hier stehen sie vor dem Tresen des Cafés." class="wp-image-2346"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto von links: Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH und Martin Hanke, Standortleiter des Cafés Königshof. Foto: Silke Fuchs</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Die passende Berufsschule für Fachpraktiker im Gastgewerbe zu finden, war für den engagierten Standortleiter schon eine größere Herausforderung. Die Nachbarstadt Düsseldorf bietet am <a href="https://bk-albrecht-duerer.eschool.de/adbk_wordpress/" title="Albrecht-Dürer Berufskolleg">Albrecht-Dürer Berufskolleg</a> Berufsschulklassen für Fachpraktiker im Gastgewerbe an. Herr Schweers hat nun zwar einen etwas längeren Fahrtweg, ist aber inhaltlich gut aufgehoben. Zusätzlich waren mehrere Formalitäten zu klären, darunter eine vorgeschriebene Bescheinigung und der Nachweis einer rehabilitationspädagogischen Zusatzqualifikation. Bei diesen Fragen war <a href="https://www.schule-wirtschaft-ihk.de/berufsstart/fachberatung-fuer-inklusive-bildung/" title="Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH">Elena Willkomm, Fachberaterin für inklusive Bildung bei der IHK Ausbildungs-GmbH</a> die richtige Ansprechpartnerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dauer des Antragsverfahren zeigt, dass an einigen Stellen die Umsetzungsroutinen im Budget für Ausbildung verbesserungswürdig sind, die Prozesse greifen noch nicht ideal ineinander. Eine wichtige Erkenntnis für den Betrieb war: „Gleich am Anfang herausfinden, wer für welchen Bereich zuständig ist.“ &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nach zehn Jahren am ersten Zwischenziel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende ist es aber gelungen und Martin Hanke schwärmt von seinem Azubi. Florian Schweers zeigt großes Engagement und viel Eigenleistung. „Ich war noch nie zu spät in der Berufsschule“, berichtet der Azubi stolz. Damit das so bleibt, plant er seine Anfahrt mit Straßenbahn, Bus und Zug großzügig und ist immer eine Stunde vor Unterrichtsbeginn vor Ort. Denn mit der Ausbildung ist ein Traum für ihn in Erfüllung gegangen, auf den er seit zehn Jahren hingearbeitet hat. </p>
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<p class="wp-block-paragraph">Während dieser Zeit hat er viele verschiedene Praktika absolviert und auch bei anderen Arbeitgebern nachgefragt, auf das Café Königshof ist er durch Zufall aufmerksam geworden und dann am Ball geblieben. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. „Ich bin glücklich hier“, ist sein Resümee und auch auf das Antragsverfahren blickt er positiv zurück. Ihm hat geholfen, einen Tag zur Probe zu arbeiten und zu prüfen, ob er sich im Team wohl fühlt. „Am Ende hat alles gut geklappt“, sagt er. „Mein Rat an andere ist: nach vorne zu schauen und sich nicht von möglichen Problemen entmutigen zu lassen.“&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Next Stop: Unabhängig sein.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nun verfolgt der motivierte Azubi sein nächstes Ziel: Er möchte nach erfolgreichem Abschluss ohne weitere Förderleistungen arbeiten. „Ich möchte meine eigene Miete zahlen – unabhängig sein.“, erklärt Florian Schweers, „ich will nicht vom Staat leben“. Nathalie Sträter und das Team um Martin Hanke im Café Königshof unterstützen ihn darin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der größte Erfolg ist für uns erreicht“, berichtet die Fachbereichsleiterin, „wenn Herr Schweers seinen Platz in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ohne Förderzuschuss gefunden hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Café Königshof ist die Arbeit von Florian Schweers eine große Bereicherung, weil er sehr gute Arbeitsleistung erbringt. Die Ausbildung mit der Förderung Budget für Ausbildung ergänzt das Angebot für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in der St. Augustinus Gruppe in Krefeld. Unternehmen profitieren immer von qualifizierten, ausgebildeten Mitarbeitenden und wirken mit der Förderung auch von Menschen mit Behinderung dem Fachkräftemangel aktiv entgegen. &nbsp;&nbsp;</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/die-huerden-zu-nehmen-hat-sich-gelohnt/">Die Hürden zu nehmen hat sich gelohnt</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>„Finde einen Beruf, der dich wirklich glücklich macht!“</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/finde-einen-beruf-der-dich-wirklich-gluecklich-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 12:07:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[gute Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erinnern Sie sich an Lena Vogelei? Die junge Frau hat in Köln mit einem Budget für Ausbildung die Fachpraktikerausbildung &#8222;Helferin im Gastgewerbe&#8220; begonnen &#8211; und nun ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 class="wp-block-heading">Erinnern Sie sich an Lena Vogelei? <a href="https://budget-kompetenz.de/man-kann-etwas-nur-schaffen-wenn-man-es-wirklich-will/" title="„Man kann etwas nur schaffen, wenn man es wirklich will!“">Die junge Frau hat in Köln mit einem Budget für Ausbildung die Fachpraktikerausbildung &#8222;Helferin im Gastgewerbe&#8220; begonnen</a> &#8211; und nun ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. </h4>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist ein weiterer großer Meilenstein in Lenas beruflicher Laufbahn geschafft. Es war ein Weg mit vielen Höhen und Tiefen. „Manchmal muss man durch viele Täler gehen, um einen großen Berg zu erklimmen“, hat Lena erfahren. Nun wirkt sich der berufliche Erfolg auch positiv auf ihr Privatleben aus. Die Ausbildung hat ihr in die Selbstständigkeit geholfen, sie ist umgezogen und kann mit dem Erlernten nun ihren eigenen Haushalt managen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lena hat die zweijährige Fachpraktikerausbildung „Helferin im Gastgewerbe“ absolviert, in Teilzeit, wodurch sich die Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verlängerte. Ein Arbeitstag dauerte bei ihr sechs Stunden anstatt acht: „Mit sechs Stunden habe ich einen guten Mittelweg gefunden, ich schaffe es aber auch nicht immer in den sechs Stunden voll konzentriert zu sein.“ Lenas Rat an alle, denen es ähnlich geht, lautet: „Mach in der Mittagspause nach dem Essen einen kurzen Spaziergang, so beugst du dem Mittagstief vor.“</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gut vorbereitet in die Abschlussprüfung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Lena möchte mit der Schilderung ihres Weges Mut machen. „Auch wenn fast keiner an dich glaubt, hör nicht auf, an dich selbst zu glauben.“ Der Erfolg gibt ihr Recht &#8211; schließlich hat sie nun ihren Abschluss in der Tasche. Auf die Abschlussprüfung hat sie sich gut vorbereitet und auch ihre Ressourcen hat die Fachkraft gut im Blick. „In der praktischen Prüfung war ich bei der ersten Aufgabe etwas nervös, danach wurde es aber immer weniger“, berichtet sie. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geholfen hat, dass sie im Vorfeld im Betrieb die praktischen Aufgaben hat üben können und beim Lernen der Theorie Unterstützung von ihrer Ausbilderin erhalten hat. „Es macht mehr Spaß mit jemanden zusammen zu lernen“, ist Lenas klare Empfehlung, auch Lerngruppen mit Mitschülern können weiterhelfen. Außerdem rät sie, vor der Prüfung bei der zuständigen Kammer einen Nachteilsausgleich zu beantragen. Mit einem solchen Ausgleich können bestimmte Regelungen für die Prüfung erlassen werden, aber auch Zeitverlängerungen, Gebärdensprachdolmetscher oder technische Hilfsmittel, die behinderungsbedingt erforderlich sind, können beantragt werden.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Ergebnis der Ausbildung sind sowohl Lena als auch ihr Betrieb sehr zufrieden. Das zeigt die Weiterbeschäftigung im Inklusionscafé „Wo ist Tom“ ganz eindeutig. An die <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/05/20250526_FAQ_Budget-fuer-Ausbildung.pdf" title="20250526_FAQ_Budget für Ausbildung">mit dem Budget für Ausbildung geförderte Ausbildung</a> schließt sich jetzt ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/07/FAQ-Budget-fuer-Arbeit-fuer-Budgetnehmende-Juni25.pdf" title="FAQ Budget für Arbeit für Budgetnehmende [Juni25]">mit dem Budget für Arbeit</a> an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Weg führte Lena Vogelei also aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. „Gib nicht auf, auch wenn es mit Kämpfen verbunden ist“, hat sie verinnerlicht. Lena weiß, dass sie mit ihrem Abschluss ihre Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert. Wir wünschen Lena alles Gute für ihren weiteren beruflichen Weg!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/finde-einen-beruf-der-dich-wirklich-gluecklich-macht/">„Finde einen Beruf, der dich wirklich glücklich macht!“</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der erste von vielleicht vielen</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Nov 2025 09:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachpraktiker]]></category>
		<category><![CDATA[gute Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einem Seniorenzentrum in Grevenbroich absolviert Thorben Sacha seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Fachpraktiker Küche. Was dank eines Budgets für Ausbildung möglich wurde, könnte der Auftakt zu weiteren Ausbildungsverhältnissen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einem Seniorenzentrum in Grevenbroich absolviert Thorben Sacha seit einigen Monaten eine Ausbildung zum Fachpraktiker Küche. Was dank eines Budgets für Ausbildung möglich wurde, könnte der Auftakt zu weiteren Ausbildungsverhältnissen sein. Ermutigt vom bisherigen Verlauf denkt der Betrieb schon darüber nach, noch mehr Menschen mit Behinderungen auszubilden und zu beschäftigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Thorben Sacha ist in seiner Ausbildung angekommen. Die Chemie stimmt zwischen Ilja Reisson, Küchenchef des <a href="https://www.diakonie-rkn.de/seniorenzentrum-albert-schweitzer-haus/" title="Seniorenzentrums Albert-Schweizer-Haus in Grevenbroich">Seniorenzentrums Albert-Schweizer-Haus in Grevenbroich</a> und seinem neuen Azubi, das merkt man sofort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reisson hat den jetzigen Azubi im Rahmen eines betriebsintegrierten Arbeitsplatzes der Werkstatt für Menschen mit Behinderung kennengelernt. Betrieb und Mitarbeiter konnten ausprobieren, ob die Zusammenarbeit gut funktionieren kann. Das tut sie, wie sich nun auch nach den ersten Monaten in der Ausbildung bestätigt hat. Hinzu gekommen sind die Anforderungen in der Berufsschule, die Thorben Sacha aber gut bewältigt. Ausbilder Ilja Reisson spricht von einer Wundertüte. Er ist begeistert davon, wie sich Thorben Sacha in der Ausbildung entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Fachpraktiker Küche&#8220; nennt sich der dreijährige Ausbildungsberuf, finanziert wird er in Sachas Fall mit dem Budget für Ausbildung. Das Förderinstrument für Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Beschäftigung in einer Werkstatt (WfbM) haben, war im Betrieb zuvor völlig unbekannt. Als eine Festanstellung konkret wurde, informierte und unterstützte der Integrationsfachdienst Neuss (IFD) den Arbeitgeber. In den ersten Gesprächen zur Gestaltung des Übergangs herrschte noch viel Unsicherheit. Welche Bescheinigungen erforderlich sind, um die theoriereduzierte Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer einzutragen, und was die Eingliederungshilfe benötigt, um den Azubi im Rahmen eines Budgets für Ausbildung zu fördern, war für Silke Schüler, Servicekoordinatorin der Erftaue Service gGmbH (das Tochterunternehmen der Diakonie Rhein-Kreis Neuss betreibt die Küche im Seniorenzentrum) sehr undurchsichtig.  „Alleine wäre ich nie zum Ziel gekommen und es waren einige Hürden zu nehmen.“ </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1024x769.jpg" alt="Zwei Männer stehen in einer Großküche. Einer der beiden hält ein großes Küchengerät in der Hand und rührt in einem Topf, der zweite deutet mit seiner linken Hand auf den Topf." class="wp-image-2132" style="width:678px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1024x769.jpg 1024w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-300x225.jpg 300w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-768x577.jpg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818-1536x1153.jpg 1536w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/11/20251103_144759-rotated-e1762768040818.jpg 1734w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Thorben Sacha (links) und Ausbilder Ilja Reisson in der Küche des Albert-Schweitzer-Hauses in Grevenbroich.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Schlussendlich bekommt der Betrieb nun aber das Ausbildungsverhältnis und die Unterstützungsleistungen finanziell gefördert. Thorben Sacha nimmt nach Bedarf Jobcoaching und Stützunterricht in der Berufsschule in Anspruch. Außerdem wird die behinderungsspezifische Begleitung des Azubis durch eine externe, von der IHK anerkannte Fachkraft mit Rehabilitationspädagogischer Zusatzqualifikation (ReZa) gewährleistet. Diese spezielle Weiterbildung muss bei der Durchführung von Fachpraktikerausbildungen im Betrieb vorliegen, um Menschen mit Behinderungen mit fundierten Kenntnissen bei ihrer beruflichen Bildung im Betrieb zu integrieren. Im Ausbildungsverhältnis von Herrn Sacha werden diese und weitere Unterstützungsleistungen durch die Kooperation mit <a href="https://www.bfz-schlicherum.de/" title="dem Berufsförderungszentrum Schlicherum">dem Berufsförderungszentrum Schlicherum</a> und <a href="https://www.bbd-neuss.de/home.html" title="Fachkräften des BBD">Fachkräften des BBD</a> gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Silke Schüler ist bei allen Anforderungen an das Ausbildungsverhältnis besonders wichtig, dass sich der Azubi in seiner Ausbildung auch persönlich weiterentwickelt. Das gute Gefühl „Ich bin jetzt wer“ soll sich festigen, denn „er hat jetzt die Chance sein Leben zu verändern.“ Diesen Prozess erfolgreich zu gestalten ist ein großes Anliegen des Seniorenzentrums. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Langfristig sei geplant, noch mehr Menschen mit Behinderungen Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten zu können und damit dauerhaft im Unternehmen zu integrieren, stellt Jörg Mathissen (Prokurist der Erftaue Service gGmbH) in Aussicht. Gespräche zur Umsetzung laufen bereits. Denn am Beispiel von Thorben Sacha zeigt sich, dass Inklusion gut gelingen kann und ein großer Gewinn für alle Beteiligten ist.  </p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/der-erste-von-vielleicht-vielen/">Der erste von vielleicht vielen</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ausbildung an großen Maschinen und großen Tieren</title>
		<link>https://budget-kompetenz.de/ausbildung-an-grossen-maschinen-und-grossen-tieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[schaer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 09:59:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Ausbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er liebt die Tierpflege, fährt gerne Traktor und hat Spaß an der Feldarbeit: Auf einem Bio-Bauernhof im hessischen Vogelsbergkreis absolviert Jonas eine Ausbildung zum Helfer in der Landwirtschaft. Eingebettet zwischen [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/ausbildung-an-grossen-maschinen-und-grossen-tieren/">Ausbildung an großen Maschinen und großen Tieren</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Er liebt die Tierpflege, fährt gerne Traktor und hat Spaß an der Feldarbeit: Auf einem Bio-Bauernhof im hessischen Vogelsbergkreis absolviert Jonas eine Ausbildung zum Helfer in der Landwirtschaft</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingebettet zwischen den drei hessischen Mittelgebirgen Vogelsberg, Rhön und Knüll liegt die Burgenstadt Schlitz. Zu ihr zählt auch das malerische Dorf Pfordt, und dort am südlichen Ortsrand, umgeben von Feldern und nur einen Katzensprung entfernt von der Fulda, liegt <a href="https://hof-haennesse.de/" title="der Biobauernhof Hof-Haennesse">der Biobauernhof Hof-Haennesse</a>. Der Hof ist ein Milchviehbetrieb mit etwa 100 Kühen, auf den umliegenden Äckern werden Getreide und Mais angebaut und seit einigen Jahren hat der Hof auch für Übernachtungsgäste geöffnet. Familie Siebert bewirtschaftet den Hof zusammen mit derzeit einem Angestellten und zwei Auszubildenden &#8211; einer von ihnen ist Jonas, der mit einem <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/07/20240729_FAQ_BfAub.pdf" title="20240729_FAQ_BfAub">Budget für Ausbildung</a> gerade zum Helfer für Landwirtschaft ausgebildet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kennen lernt Jonas den Hof schon in seiner Schulzeit: Als Schüler <a href="https://www.antonius.de/lernen/startbahn.html" target="_blank" rel="noopener" title="der Startbahn in Fulda ">der Arbeitsschule Startbahn in Fulda </a>kann er zunächst im Rahmen eines Praktikums in den Betrieb hineinschnuppern, er macht sich vertraut mit örtlichen Gegebenheiten und übt sich in ersten landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Begleitet wird er schon damals durch den ebenfalls in <a href="https://perspektiva-fulda.de/" target="_blank" rel="noopener" title="">Fulda ansässigen Unternehmernetzwerk Perspektiva</a>, das seit 1999 Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, Arbeit und eine langfristige berufliche Perspektive zu finden. &#8222;Im Verlauf des Praktikums&#8220;, erinnert sich Hans Siebert, Senior-Chef des Hof-Haennesse, &#8222;kam die Frage auf, ob wir uns auch vorstellen könnten, mit Jonas die Ausbildung zu absolvieren. Die Zusammenarbeit während des Praktikums hat uns gezeigt, dass es gut passt.&#8220;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Viel lernen in Schule und Betrieb</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Jonas passt es sehr gut. Er schätzt die praktische Orientierung seiner Ausbildung, die Arbeit mit den Tieren und auf dem Feld. Seit er erfolgreich den T-Führerschein erworben hat, darf er große Traktoren mit bis zu 60 km/h fahren, zwei Anhänger mit maximal 40 t Nutzlast mitführen und außerdem ein Mopedauto steuern. Das macht ihm viel Freude. Im Stall und auf der Weide lernt er, wie man richtig mit Kühen arbeitet: &#8222;Manchmal miste ich, ich füttere die Kühe und Kälber, streue ein und helfe auch bei der Klauenpflege&#8220;, erklärt er. Er hilft außerdem bei der Mahd und bearbeitet den Boden mit Geräten wie der Kreiselegge. Sein Fazit: &#8222;Man lernt einiges und es ist interessant hier.&#8220; </p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="2097" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_3006-768x1024.jpeg" alt="Ein junger Mann in kurzen Hosen steht in einem Kuhstall. Mit einer Heugabel schlichtet er Heu vor einer Reihe von Kühen auf." class="wp-image-2097"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="2096" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-768x1024.jpeg" alt="Ein junges Kalb im Außenstall eines Bauernhofes." class="wp-image-2096" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-768x1024.jpeg 768w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-225x300.jpeg 225w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997-1152x1536.jpeg 1152w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/10/IMG_2997.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Soweit es die Arbeitszeiten betrifft, unterscheidet sich sein Arbeitstag schon jetzt nicht von denen eines regulären Angestellten. Jonas beginnt früh morgens um 8 Uhr und hat, mit den entsprechenden Pausen, gegen 16 oder 17 Uhr Feierabend. Parallel zur Arbeit im Betrieb erfolgt die theoretische Ausbildung in der Berufsschule, wo Jonas viel lernt und nach Bedarf von einem Perspektiva-Mitarbeiter unterstützt wird. Letzterer  kann dank der umfangreichen Förderungen <a href="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/07/20240729_FAQ_BfAub.pdf" title="20240729_FAQ_BfAub">im Budget für Ausbildung</a> Jonas eng begleiten und unterstützen. Er organisiert Nachhilfeangebote und hilft beim Lernen, gleichzeitig steht er im steten Austausch mit Berufsschule und Betrieb, um einen möglichst reibungslosen Ablauf von Jonas&#8216; Ausbildung zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Verlauf der Ausbildung sind alle Beteiligten sehr zufrieden. &#8222;Wir haben Glück, dass Jonas sehr maschinenaffin ist&#8220;, sagt etwa Hans Siebert, der Senior-Chef des Hofes. Jonas lerne zwar etwas langsamer, sei aber erkennbar motiviert und wolle mitarbeiten &#8211; und eben &#8222;das ist für uns das Wichtigste&#8220;. Jonas werde, sagt Siebert, nach und nach an Maschinenarbeiten herangeführt und entwickele sich Schritt für Schritt. Dass er im Unterschied zu einer klassischen landwirtschaftlichen Ausbildung den Betrieb nicht nach einem Jahr wechselt, sondern über die komplette Ausbildungszeit am Hof bleibt, biete einen Vorteil. Den nämlich, sich langfristig an einem Ort entwickeln und so gemeinsam mehr aufbauen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Jonas ist glücklich. Viele Vorteile sieht er darin, von Perspektiva jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner an seiner Seite zu haben. Die Schulbesuche seien zwar anstrengend, und doch erkennt Jonas, wie viel er bei ihnen lernt. Kurz: Der junge Mann hat das Gefühl, dank des Budgets für Ausbildung einen sinnstiftenden Beruf erlernen zu können, einen, der genau seinen Stärken und Interessen entspricht und in dem er genau deshalb sehr viel zu geben hat. Sollte sich die Möglichkeit für eine Übernahme ergeben, würde er nach Abschluss seiner Ausbildung darum auch liebend gern weiter auf dem Hof arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: Das Budget für Ausbildung eröffnet neue Perspektiven! Jonas zeigt, wie eine Helfer-Ausbildung im Betrieb der erste Schritt sein kann, um beruflich Fuß zu fassen. Der Grundstein ist gelegt, und von einer Übernahme im Betrieb bis hin zur Weiterqualifizierung, etwa durch eine Vollausbildung, stehen verschiedene Wege offen. Ohne das Budget für Ausbildung wäre Jonas – wie viele andere – vermutlich den Weg in eine Werkstatt gegangen. Doch durch diese Chance hat sich eine neue Richtung eröffnet: raus aus der WfbM, rein in das Berufsleben.</p><p>The post <a href="https://budget-kompetenz.de/ausbildung-an-grossen-maschinen-und-grossen-tieren/">Ausbildung an großen Maschinen und großen Tieren</a> first appeared on <a href="https://budget-kompetenz.de">Budget Kompetenz</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Budget für Arbeit: Eine Win-win-Situation für alle</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2025 07:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Best Practice]]></category>
		<category><![CDATA[Budget für Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für ein gelungenes Budget für Arbeit benötigt es einen Arbeitgeber, der den Schritt wagt, der inklusiv ist und personenzentriert denkt. Das faire Unternehmen Fangfrisch Lübeck GmbH ist ein innovatives Unternehmen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für ein gelungenes Budget für Arbeit benötigt es einen Arbeitgeber, der den Schritt wagt, der inklusiv ist und personenzentriert denkt. Das faire Unternehmen Fangfrisch Lübeck GmbH ist ein innovatives Unternehmen, das genau dies tut. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch berichtet Constantin Teichert (links im Bild), einer der Geschäftsführer von Fangfrisch, von der Zusammenarbeit <a href="https://www.diakonie-nordnordost.de/" title="mit der Diakonie Nord Nord Ost">mit der Diakonie Nord Nord Ost</a>, <a href="https://www.integra-sh.de/" title="mit Integra gGmbH">mit Integra gGmbH</a> und dem Weg von Mathias Borchard ins Budget für Arbeit. Mathias Borchard (rechts im Bild) war seit 2021 Werkstattmitarbeiter der Diakonie Nord Nord Ost. Die Diakonie Nord Nord Ost bietet mit der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen viele unterschiedliche Arbeitsbereiche vom Büro über das Handwerk bis zu Kunst und Kultur an. Zusätzlich gibt es neben der Arbeit ein großartiges Freizeit- und Bildungsangebot. Die Werkstattmitarbeitenden werden von Fachleuten pädagogisch begleitet und gefördert. Mit Hilfe des Übergangsmanagements der Diakonie Nord Nord Ost hat Mathias 2022 bei Fangfrisch hospitiert, dann ein betriebsintegriertes Praktikum von 12 Wochen absolviert und anschließend im betriebsintegrierten Arbeitsplatz gearbeitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2024 der nächste Schritt: das Angebot der Festanstellung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses im Budget für Arbeit. Constantin Teichert berichtet, dass die Zusammenarbeit mit Mathias Borchard und dem Übergangsmanagement der Diakonie Nord Nord Ost diesen Schritt möglich gemacht haben. Mathias Borchard arbeitet engagiert, ist hilfsbereit und positiv. Er ist mittlerweile in der Brötchenbude auf dem Drehbrückenplatz tätig. Er arbeitet in der Zubereitung und dem Verkauf der Fischbrötchen, er ist das Gesicht der Brötchenbude und wird von den Stammkund*innen geschätzt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Constantin Teichert berichtet, dass mit dem Budget für Arbeit die persönliche Weiterentwicklung von Mathias Borchard gefördert werden sollte. Wichtig für diesen gelungenen Übergang ist und war auch das Übergangsmanagement der Diakonie Nord Nord Ost. Ein großer Vorteil für den Arbeitgeber war, dass Mathias Borchard seinen Führerschein über die Diakonie Nord Nord Ost machen konnte, sodass er beispielsweise auch die Ware abholen kann. </p>



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<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" data-id="2061" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Foto3.jpg" alt="" class="wp-image-2061"/></figure>



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<p class="wp-block-paragraph">Die Zusammenarbeit zwischen der Diakonie Nord Nord Ost und Fangfrisch bleibt auch künftig bestehen. Aktuell arbeitet ein weiterer Werkstattmitarbeiter im betriebsintegrierten Arbeitsplatz bei Fangfrisch. Constantin Teichert berichtet, dass er als Arbeitgeber diesen Weg über ein betriebsintegriertes Praktikum und einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz als besonders sinnvoll und wertvoll empfindet. So können sowohl der Mensch mit Behinderung als auch der Betrieb hineinwachsen. Eine gute Sache für beide kann entstehen. Eine sanfte Anbahnung und eine sensible begleitete Anfangsphase zur Erprobung nehmen dem Betrieb das Risiko ein Wagnis einzugehen. Ein guter Übergang kann somit gelingen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin ist ein wichtiger Bestandteil zum Erfolg, offen und ehrlich zu kommunizieren. Zum einen mit dem*der Budgetnehmer*in, um ihn*sie nicht zu über- oder unterfordern. Zum anderen mit der Diakonie Nord Nord Ost, um gut zusammenzuarbeiten. Anleitung und Begleitung im Budget, welche die Diakonie Nord Nord Ost übernimmt, sind dafür sehr hilfreich und unterstützend. Dieses offene Miteinander sowie die gemeinsamen Gespräche zwischen Diakonie Nord Nord Ost, Budgetnehmer und Arbeitgeber bringen Stabilität. Unter diesen Voraussetzungen kann sich Fangfrisch laut Constantin Teichert auch weitere Budgetnehmer im Betrieb vorstellen. </p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="2063" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Plakat-Fischkopp-trifft-Fischbroetchen-768x1024.jpg" alt="Zu sehen ist ein Plakat, auf dem der Lebensweg von Mathias Borchard dargestellt ist. Fischkopp trifft Fischbrötchen ist es überschrieben." class="wp-image-2063"/></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="2060" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2025/09/Fangfrisch-768x1024.jpg" alt="Zwei Männer stehen hinter dem Tresen einer Imbissbude. Sie lachen in die Kamera. Einer der beiden Männer hält ein Fischbrötchen in Händen." class="wp-image-2060"/></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Natürlich macht die Bürokratie, welche das Budget für Arbeit mit sich bringt, hier und da mehr Arbeit. Nichtsdestotrotz beschreibt Constantin Teichert es als eine Win-win-Situation. Anderen Arbeitgeber*innen kann er nur raten, den Schritt zu wagen ohne Vorurteile. Es gibt nichts zu verlieren. Gerade durch eine gut begleitete Anfangsphase, wie die Diakonie Nord Nord Ost sie gestaltet, wird dem Betrieb auch das finanzielle Risiko genommen. Gerade am Anfang ist Unterstützung notwendig, um Hürden und Herausforderungen zu meistern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Diakonie Nord Nord Ost ist auch der Kontakt zu Integra gGmbH zu Stande gekommen. Integra gGmbH ist eine gemeinnützige GmbH und unter anderem vom Integrationsamt Schleswig-Holstein beauftragt, den Integrationsfachdienst Lübeck und Ostholstein anzubieten. Der Integrationsfachdienst hält Angebote zur beruflichen Orientierung, zur Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungs- oder Arbeitsplätzen und zur Sicherung bestehender Arbeitsplätze vor. Der Integrationsfachdienst von Integra gGmbH ist im Antragsprozess mit eingestiegen, um die Hürden gemeinsam zu bewältigen und den Übergang zu unterstützen. Constantin Teichert macht deutlich: Es ist die Mühe wert und am Ende gewinnt man wie bei Mathias Borchard den passenden Arbeitnehmer fürs Unternehmen und kann eine Win-win-Situation auf allen Seiten genießen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">□ Ein Beitrag&nbsp;<a href="https://www.integra-sh.de/" title="">von integra Lübeck</a></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="180" src="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.23.24.png" alt="Logo integra Lübeck und Ostholstein" class="wp-image-204" style="width:335px;height:auto" srcset="https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.23.24.png 696w, https://budget-kompetenz.de/wp-content/uploads/2024/04/Bildschirmfoto-2024-04-11-um-17.23.24-300x78.png 300w" sizes="auto, (max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>



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